Moralauswirkungen von Flotten

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Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von janb » Donnerstag 11. Oktober 2007, 23:01

Meine idee ist, das sich die nähe von schiffen positiv auf die moral eines Planetens auswirkt. Das würde auch diese super Flotten sprengen,da man dann die schiffe, oder kleiner Flotten über sein ganzen imperium verteilen müsste.

Hinzu kommt das die Schiffe sowas wie "Abenteuer" erleben.
z.b. wenn ein schiff in einem Sektor einer minorrasse stationiert ist, deckt es dort eine Verschwörung auf, oder deckt eine Betrügerin auf die sich als Gott ausgibt (man könnte geschichten erfinden oder bekannte aus den serien nehmen). Als Vorteil würden dann erfahrung für die Crew rausspringen, oder Forschungs/Geheimdienst bonis...oder iwas halt^^
Das hätte den Vorteil, dass das spiel abwechslungsreicher wird...das universum würde sich echter anfühlen.
Nachteil: Die geschichten zu schreiben ist arbeits intensiv, aber eg gibt ja genügend leute im Forum

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Beitrag von Malle » Freitag 12. Oktober 2007, 04:58

Diese Flottenstationierungsmoral-Geschichte sollte aber nur im Kriegsfall funktionieren, da sonst diese nicht gebraucht, sondern grade bei den "frühen" Menschen (also prä-konfed) eher 68er-Gegendemos auslösen..

was die Abenteuer-Sache angeht, das ist ja grade die Randomevent-Geschichte, die jetzt losgeht, also we möchte, dass puste seine Idee(n) verwirklicht, organisier ein Rateteam und erstelle Texte ;).

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Beitrag von janb » Freitag 12. Oktober 2007, 06:35

Bei den kriegerrischen major rassen ist es durch aus denkbar, dass sie mit den Flotten, die in der nähe von minors stationiert sind diesen angst machen wollen, bei der Konfed könnte das eher sein, dass die flotten die minors beschützen, mit forschung und aufbauhilfe unterstützen... also friedlich.

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Beitrag von Malle » Freitag 12. Oktober 2007, 07:29

das hat aber genau den Grund, den ich erwähnt habe. Eine zu hohe Konzentration von Schiffen an einem Ort löst Unbehagen und Verschwörungstheorien aus, sprich die Moral geht in dem System runter, nicht die anderen rauf, weil ein paar Schiffe zur Verteidigung gegen das globale Nichts stehen ;).

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Beitrag von janb » Freitag 12. Oktober 2007, 13:03

okay, wenn man jetztt eine Flotte von 200 Schlachtschiffen über Vulmar kreisen lässt, dann stimmt das schon, wenn aber ein Forschungsschiff, 3 scouts, oder 4 Duluth -klassen in einem sektor stationiert sind, ist dies keine direkte Bedrohung.

Und dieses "globale nichts", würde ja durch die "Abenteuer" erstetzt werden.

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Beitrag von Malle » Freitag 12. Oktober 2007, 13:17

soso, naja, wenn du puste davon überzeugt kriegst mit den Abenteuern (sprich gute Texte, wenig Programmieraufwand), dann geht das mit Sicherheit..

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Beitrag von janb » Freitag 12. Oktober 2007, 13:39

meiner meinung nach, würden die Abenteuer das spiel abwechslungsreicher machen.

Ein Beispiel von so einer Geschichte wäre (stark verkürzt natürlich, müsste fürs Spiel besser ausformuliert werden):
Das Raumschiff X wurde im Sektor Y von einer Schockwelle getroffen.
Es stellte sich heraus, dass diese durch ein Theta Molekül hervorgerufen wurde. Der Captian Z führte sofort die Theta-Order aus.
Trotz starker Proteste einiger Wissenschaftler konnte das Molekül durch einen gravimetrischen Torpedo zerstört werden.

Bonus: +X Schifferfahrung
+Y% Bonus in Der Waffenforschung

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Beitrag von Malle » Freitag 12. Oktober 2007, 14:31

okay, warum nicht. schau doch mal im Zufallsereignisse-Thread hier im Ideenvorschläge-Forum nach (Seite 1 beinhaltet schon eine Menge kleiner Abenteuer aus meiner Feder), da kannst du sowas adden.

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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von Malle » Sonntag 11. Januar 2009, 14:59

Mir kam grad die Idee, dass als Terraner der Bau von dedizierten Kriegsschiffen (also alles ab schwerem Kreuzer aufwärts in der Tonnage) mit Anti-Aufrüstungs-Protesten einhergehen könnte, solange man sich nicht im Kriegszustand befindet. Dadurch wird verhindert, dass der Terraner wie die anderen potentiell im Hintergrund effektiv ne große Invasionsflotte aufbauen kann um den Gegner mit einem Schlag zu überfallen und zu überrennen. So könnte man relativ sicher immer davon ausgehen, dass der Terraner ein relativ ungefährlicher Partner in Friedenszeiten ist zusätzlich zu den Moralmali, die Kriege für ihn haben. Kriege mit Minors zählen hierbei nicht, nur mit Majors.

Wie findet ihr den Vorschlag? Man könnte ihn noch erweitern, dass solche Schiffe in Friedenszeiten dauerhaft Moralmali geben, also nicht nur der Bau. Das bedeutet im Endeffekt so was zu viele Truppen im System, nur in dem Fall imperiumsweit. Um dauerhaften Frieden nicht mit massiven Moralmali untermalt zu haben, müsste der Terraner dann einen Großteil der vorhandenen schweren Kriegsflotte schrotten und kleinere Schiffe bauen, jedesmal wenn er eine längere Friedensperiode anstrebt. Das würde ihn auch zwingen, dauerhafte und nachhaltige Friedenspolitik zu betreiben und die Gelder statt in die Rüstung in die Diplomatie zu stecken und die Nachbarn mit Geschenken und eigener wirtschaftlicher Attraktivität (Handelsrouten) bei Laune zu halten und auch Bündnisse einzugehen/anzustreben um nicht untergerüstet zu sein.

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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von master130686 » Sonntag 11. Januar 2009, 16:13

Grundsätzlich is die Idee gut, hat aber momentan noch so einige Haken. Denn so lange die KI sich in diplomatischen Dingen überwiegend an der militärischen Stärke des Gegenüber orientiert (und so ist es ja), funktioniert dieses System nich.

Denn nur mit "leichten Schiffen" kann man keinen Krieg gewinnen. Und wenn dann der Krieg eintritt, dauert es zu lange bis man seine Flotte nachgerüstet hätte. Außerdem müsste man als Terraner auch schon aufrüsten können wenn ein Krieg absehbar is (die Föderation hatte auch schon vor dem Dominionkrieg aufgerüstet, weil dieser Absehbar war).

Bedingt umgehen ließe sich das indem die Effizienz der terrananischen Werften im Kriegsfall verdreifacht (vielleicht sogar noch stärker) würde. Denn im Krieg will die Bevölkerung sich ja verteidigen können und arbeitet daher härter. Denn dann könnte man sich viel schneller aufrüsten.

Oder, anstelle des verschrottens der "schweren Schiffe" im Friedensfall, man schickt die "schweren Schiffe" in Friedenszeiten "ins Lager". Man sucht sich also einen Sektor in den man alle schickt. Dort gibt man ihnen den Befehl "einmotten". Der Effekt (in der Realität) wäre dieser, dass die gesamte Besatzung das Schiff verlässt und nur gelegentlich mal ein Wartungsteam die Schiffe überprüft - im Spiel würden diese Schiffe dann nur "nutzlos" (also ohne Schilde, Waffen und Antrieb) rumstehen - rückgängig machen ließe sich das durch den Befehl "ausmotten" (oder wie das Gegenteil von "einmotten" auch immer is).

Diese Schiffe wären dann zwar, vor allem im Falle eines Überraschungsangriffes, schutzlos, wären ansonsten aber im Kriegsfall sofort (also mit einer Runde Verzögerung) wieder einsetzbar.
Alternativ könnten diese eingemotteten Schiffe auch als Schulungs-/Trainingsschiffe für "die Akademie" verwendet werden.
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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von Malle » Sonntag 11. Januar 2009, 16:22

In meinem neuesten Spiel hab ich 0 Kriegsschiffe und die Hanuhr sind trotzdem kooperativ zu mir. Die Militärstärke ist nicht alles.

Werfteffizienz verdreifachen ist nicht so toll. Auch das Einmotten kann man sich eigentlich schenken, die eine Runde und das mögliche Pearl Harbor tuts dann auch nicht wirklich. Okay, lassen wir die Moralmali für bereits gebaute Schiffe weg, so könnten die Mali für neugebaute Schiffe sich proportional zur schon vorhandenen Menge entwickeln, dann hätte man auch eine Rückkopplung, könnte aber weiterhin die Schiffe behalten, die man schon hat.

Das mit dem Dominionkriegaufrüsten zählt hier nicht. Du kannst ja weiterhin Schiffe bauen und aufrüsten, das ist dir nicht verboten, du bekommst halt nur Moralmali, die die Unzufriedenheit in der Bevölkerung, auch im Hinblick auf kommende schlechtere (Kriegs-)Zeiten und schmerzhafte Verluste symbolisieren. Wenn du als Terraner in den Krieg ziehst oder Aufrüstung (aus Zwang) betreibst, gibt es Mali, weil so die Terraner ihre Welt / ihr Universum nicht sehen wollen. Das ist eben deren Schwäche. Die Freude und tollen Moralwerte sind in so einer Situation eben dahin. Wie gesagt, wenn du es als Terraner schaffst, gute Verbündete in Form von Minors und Majors zu organisieren und zu halten, klappt das auch. Und ich denke, man schafft auch ne gute Verteidigung bzw. hohe Militärwerte mit schweren Zerstörern (Defiant, Valkyrie) und normalen Kreuzern (Galaxy, Duluth), die ja nicht mit Mali belegt werden, weil sie "auch" Forschungsschiffe sind. Die Notwendigkeit und die Erkenntnis, richtig große Pötte und richtig auf Krieg spezialisierte Schiffe zu bauen, ergibt sich erst mit einem Krieg, ganz so, wie es in Trek auch war.
Solange wir für bestehende Schiffe keine Mali fordern, geht das dann in Ordnung. Sicher hat auch in der Föderation den Flottenbau nicht jeder verstanden und es kam zu Protesten. Finde, dass ist der beste Kompromiss.

Für bereits gebaute Flotten könnte es verstärkte Moralzusammenziehungseffekte im Sinne der ursprünglichen Threadidee geben, aber lokal in den Systemen, in denen die Flotte angrenzend rumfliegt oder stationiert ist. Das andere wäre global.

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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von master130686 » Sonntag 11. Januar 2009, 16:45

Ja, das is ein ziemlich guter Kompromiss.
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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von Orco » Sonntag 11. Januar 2009, 17:33

vieleicht könnte man es auch noch an den ausgaben für die flotte festmachen. Je mehr der prozentuale anteil am verdienten credits in die flotte fliest, desto höher fält ein moral verust aus.
So könnte man schon ohne gefahr ein dicken pot bauen wenn man eh kaum schiffe hat. aber wenn immer mehr schiffe dazukommen kommt ein unverständniss in der bevölkerng auf.


Auf der anderen seite könnte man bei den kriegerischen rassen moral mali verteilen wenn man nicht genug in die flotte steckt.

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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von Malle » Sonntag 11. Januar 2009, 17:45

Die Ausgabenpolitik an die Moral knüpfen? Interessante Idee, sowas wie morgens die Konfedzeitung lesen und sich tierisch drüber aufregen, wie die Steuergelder wieder verschwendet werden :lol:. Könnte man so machen. Tendenziell würde ich das aber hauptsächlich verstärkend sehen, selten abschwächend. D.h. wenn die Unterhaltskosten eh schon am Limit sind, wird neben der Empörung über den Kriegspott auch über Verschwendung parallel zusätzlich geklagt. Allerdings sollte so ein Schiff immer Proteste auslösen, wenn es in Friedenszeiten gebaut wird. Im Krieg ists ja was anderes. Man kann seine Flotte auch aus normalen Kreuzern aufbauen, dauert nur etwas länger, aber in Friedenszeiten hat man die Zeit ja meistens. Nehmen wir die schweren Kreuzer auch noch raus. Nur die Schlacht- und Flaggschiffe sollten davon betroffen sein.

Da fällt mir ein, warum lassen wir die beiden Ideen nicht überlappen? Also, wenn die UK überspannt sind, wird der Bau jedes Nicht-Kolo/Transporter/Scout-Schiffes mit Moralmali belegt. Das ist aber unabhängig von den Mali für die ganz schweren Schlachtschiffe und dedizierten Kriegsschiffe.

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Re: Moralauswirkungen von Flotten

Beitrag von Orco » Sonntag 11. Januar 2009, 18:00

Na und was ist mit den patrioten im land die schiffe zur friedenssicherung haben wollen? Da gibs doch sicher große paraden und so und der national stolz wird gestärkt (an USA denk). Die werden dann doch zur friedensicherung gebaut da gibs ne große feier und so.
Aber wenn jetzt jeden monat ein neue party steigt zum neusten kreuzer zur friedenssicherug da kommen die bürger doch ins grübeln und sagen das alles nur zur friedenssicherung?

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