Geheimdienst

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Malle
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Kontrolle der einzelnen Majors zu homogen

Beitrag von Malle » Montag 13. November 2006, 21:53

hatte so was ähnliches schon mal im armadafleetcommand.com forum angeschnittenerweise gelesen, also folgendes: In den Serien haben die Geheimdienste, allen voran der Talshiar um nur ein Beispiel zu nennen, eigene Flotten, Ziele und Vorstellungen, auf die der Senat ggfs. auch Rücksicht nehmen muss, will man nicht Anschläge auf eigene Einrichtungen bzw. Antipropaganda riskieren. Man sollte also Diplomatie nicht nur in der Außenpolitik führen, sondern auch innenpolitisch im Geheimdienstfenster, aber auch im Produktionsfenster. Ein bisschen so wie die Idee mit den privaten Farmen nur halt auf alle denkbaren Gebiete ausgeweitet und natürlich wo diese auch einen signifikanten Effekt aufs Geschehen haben, jede private Heimwerkstatt muss ja nicht unbedingt dabei sein.

Ich weiß, da wehrt sich der Stratege sogar in mir, wie was, ich soll Kontrolle abgeben, neeein ;) aber man könnte ein bisschen mehr Inhomogenität auch zwischen den einzelnen Rassen erzeugen. Bisher fühlte sich trotz Modding das Kämpfen mit Hanuhr und Konföderation irgendwie sehr ähnlich an modulo schlechtere Schiffe.

Da wären also abgespaltete Systeme, eigene Flotten der Geheimdienste und mächtiger Industrieller, Privateers etc. pp. mit zu berücksichtigen. Die Geheimdienste könnten auch eigene Interessen haben (Kriegstreiber oder Pazifisten, je nachdem wie man regiert hat, bekommen die Boni oder fühlen sich übergangen von der Regierung). Das würde das ganze ein wenig realistischer machen, denn irgendwie ist im Staate ja nicht nur der Kanzler, Präsident, etc. "an der Macht". Viel eher ziehen ja die Interessengruppen gerne an den Strippen.

Kriegsentscheidungen könnten zum Beispiel vom Konföderationsrat überstimmt werden (dem man natürlich nicht mehr einfach so den Saft abdrehen kann ;)), wodurch man sich vll. als Stratege geneigt fühlen könnte die Dienste der (hoffentlich nicht bis dahin verärgerten/verfolgten/verbotenen (Spielerentscheidung)) Geheimdienstsektion in Anspruch zu nehmen und mittels unsauberer Methoden den antizipierten Kriegsgegner selber zum Kriegerklären zu zwingen/animieren etc.. Da bestünde natürlich die Möglichkeit, dass die Sache zwar Erfolg hat, aber auffliegt und innenpolitische Aufstände die Folge sind etc.pp.

Nebenbei, der Bau des Konföderationsrates sollte mit einem Feiertag einhergehen, wobei Feiertage generell einen einmaligen +5 Moralbonus mit sich bringen sollten. Ebenso sollte der "Stromausfall" im Konföderationsrat oder gar der Abriss die Notstandsausrufung zur Folge haben mit Kriegsrecht, Moralrückgang auf apathisch, Bündnispartner springen teilweise ab usw. Gleiches gilt natürlich für das Schwarmnetzwerk. Die Möglichkeit eines Geheimdienstputsches sei hier auch mal erwähnt.

Das ganze hat den tieferen Sinn, eine Situation zu erschaffen, wo man, je weiter man sich entwickelt, desto mehr innenpolitische Gewichte mit sich rumzuschleppen hat und man stärker auf die innere Konsistenz seines Empires zu achten hat. Folglich kann z.B. auch einen Krieg, den man objektiv nach alten Regeln der Kunst eigentlich gewinnen müsste, innenpolitisch vollständig aus dem Ruder geraten und letztenendes auch gegen den Gegner verloren werden (Truppenabzug, Meuterei, Abspaltung, Zwangsabluss einer bedingten Kapitulation oder diktierter Frieden mit entsprechend hohen pro Runde Reparationszahlungen an den Gegner usw.).

An sich ist das so n Masochistenvorschlag wo man sich selbst nur ärgert mit, aber manchmal sind gerade die Dinge, die innere Überwindung kosten diejenigen, die einen am weitesten bringen (wow, toller Satz *lach*)

Das würde u.a. auch dazu führen, dass Partien nicht reproduzierbar mit der gleichen Strategie durchgenudelt werden könnten und nur von menschlichen Mitspielern und Galaxieverteilungsunterschieden wirklich beeinflusst werden.

Naja, vll. gefällt dem ein oder andern diese Idee (auch wenn vll. sehr schwer zu implementieren, die Sache mit den eigenen Interessen der Geheimdienste und so). Könnt mir auch vorstellen, dass die Effekte je nach Schwierigkeitsgrad an Gewicht zunehmen und auf easy praktisch keine Bedeutung haben.

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Sir Pustekuchen
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Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 15. November 2006, 12:52

Ich finde deine Idee gut Malle. So ist sie aber sehr sehr komplex und bestimmt nicht einfach zu implementieren. Man kann schlecht alles beachten und auf alles reagieren (programmiertechnisch gesehen). Man kann schon, dann wird die Sache aber nie fertig ;-).

Darum habe ich deine Idee aufgegriffen und ein wenig abgewandelt. Mal schaun was ihr davon haltet. Also: Ich würde manchen Rassen bei einer erfolgreichen Geheimdienstaktion einen ordentlichen Moralbonus (imperienweit) geben. So könnte z.B. der Rotharianer einen Moralbonus von +3 bekommen, wenn eine Geheimdienstaktion Erfolg hat. Dies könnte man dann so verstehen, dass die Bevölkerung und somit auch die Innenpolitik zufrieden mit der ganzen Sache war und dies auch unterstützt. Dadurch würde gleichzeitig der Geheimdienst weiter aufgewertet werden und würde nicht nur in Kriegszeiten eingesetzt. Durch die "beständige Moralzufuhr" könnte somit auch ein Rotharianer seine Gesamtmoral etwas anheben. Der Geheimdienst hätte somit nicht nur seine übliche destruktive Auswirkung, sondern beim Rotharianer (Cartarer) auch noch eine positive wirtschaftliche im eigenen Imperium. Der Spieler würde den Geheimdienst wahrscheinlich auch mal früher einsetzen und die Rassen eher so spielen, wie sie eigentlich auch sein.

Bei der Konföderation würde die Sache aber ein wenig anders aussehen. Dort würde es keinen Moralbonus bei einer erfolgreichen Geheimdienstaktion geben, auch keinen Moralmalus. Wenn aber eine Geheimdienstaktion der Sonderabteilung fehlschlägt, die Bevölkerung also Wind von solch einer Operation bekommt, dann gibt es einen kräftigen Moralmalus, z.b. -5. Somit sollte sich ein Konföderationsspieler überlegen, ob er wirklich mit einem relativ schwachen Geheimdienst angreift. Ich denke die Bevölkerung wird solche Aktionen nicht unterstützen, nur wenn sie Erfolg haben und sie eben nichts davon mitbekommt.

Bei den Khayrin wiederrum sieht es noch anders aus. Sie sind eine kriegerische Rasse und verurteilen alle Arten von Geheimdienstaktionen. Sie würden immer einen Moralmalus bekommen, wenn sie geheimdiensttechnisch offensiv agieren. Einen Geheimdienst zur Abwehr fremder Geheimdienste ist ihnen natürlich trotzdem gestattet und hat keine Auswirkung auf die Moral. Das gilt für alle Rassen.

Somit hätte man den Geheimdienst mit der Innenpolitik gekoppelt. Dieser Vorschlag geht dann relativ einfach zu implementieren. Hier wird halt alles über die Moral geregelt. Außerdem würde man die Rassen mehr nach ihren Eigenarten spielen. Man kann diesen ja noch weiter verfeinern, ist ja alles noch am Anfang der Entwicklung.

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Beitrag von Malle » Mittwoch 15. November 2006, 13:33

Sir Pustekuchen hat geschrieben:Man kann schlecht alles beachten und auf alles reagieren (programmiertechnisch gesehen). Man kann schon, dann wird die Sache aber nie fertig ;-).
Das sagste einem Mathematiker ;)

schöne und vor allem praktikable Vorschläge. Ich hoffe aber die kleineren Vorschläge von mir oben sprich kein Abschalten des Konfedrates und sonst noch n paar kleinigkeiten sind schon berücksichtigt.
Sir Pustekuchen hat geschrieben:Bei den Khayrin erfolgreiche Abwehr keine Auswirkung auf die Moral.
Papperlapapp :D Gerade weil sich die Khayrin nix aus Geheimdienst machen, zeigen solche Erfolge doch grade die Schwäche der Methoden des Gegners und lassen sich wunderbar als Kriegspropaganda und Stammtischpalawer (vll. nicht gerade Mythenbildung, aber immerhin +1 (0,5) Moral dürften schon drin sein) ausnutzen, oder nicht?!

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 15. November 2006, 18:24

Ich hoffe aber die kleineren Vorschläge von mir oben sprich kein Abschalten des Konfedrates und sonst noch n paar kleinigkeiten sind schon berücksichtigt.
Abschalten kann man den immer. Das hat keine Auswirkungen. Man kann sich aber andere Gebäude ausdenken, die "coole" Sachen machen. Steht ja alles im Editor.

Das es bei erfolgreicher Geheimdienstabwehr einen Moralbonus gibt hatte ich zu Beginn auch vorgehabt. Nach einiger Überlegung habe ich aber genügend Gründe gefunden, dies nicht zu machen bzw. gut zu finden. Der wichtigste Grund ist der, dass man wieder den offensiven Einsatz des Geheimdienstes einschränkt. Angenommen ich spiele Rotharianer. Durch die neue Bonusregelung eines erfolgreichen Angriffs bekomme ich Moralpunkte dazu. Also würde ich mich entschließen, diesen schon früher einzusetzen und etwas zu stänkern, obwohl ich vlt. noch nicht sicher bin, dass dieser auch durchkommt. Bei deiner Regelung würde in diesem Fall der Khayrin einen Vorteil bekommen. Daher überlegt es sich der Rotharianer was es für ihn bringt -> Nix. Er pusht dadurch eher noch die Moral des Khayrin. Somit würde der Geheimdienst wieder nur eingesetzt werden, wenn er auch Erfolg verspricht. Deshalb denke ich, dass man keine Moralboni bei erfolgreicher Abwehr geben sollte. Man sollte dies ausschließlich über die offensiven Geheimdienstqualitäten einer Rasse regeln.

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Beitrag von Malle » Donnerstag 16. November 2006, 14:51

akzeptiert. Falls sich der Aufwand dennoch irgendwann als gering herausstellt, vll. nur als khayrinspezifischen Bonus implementieren.
Der Rotharianer hat ja gängigerweise noch andere Feinde.

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Beitrag von Mentat » Donnerstag 16. November 2006, 21:05

Die Khayrin werden und sollten ihre Moralboni durch gewonnene Schlachten bekommen. Diplomatie und Spionage sind einfach nicht so ihr Ding. ^^
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Beitrag von Malle » Dienstag 21. November 2006, 14:15

... +0,1 ? *versteck*

Anderes Ding, warum bei den Berut nur auf Spionage gebäudemäßig Boni kriegen. Gerade in Beziehungen zu Minors/Majors sind Gedanken-/Gefühleleser unverzichtbar.

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Beitrag von Mentat » Dienstag 21. November 2006, 18:26

Ja könnte man aufgreifen das Thema. Die Berut könnten einen netten Diplomatiebonus bringen, dafür etwas weniger Bonus für Spionageabwehr versteht sich. Wäre eigentlich auch recht authentisch.
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Beitrag von Malle » Montag 15. Januar 2007, 12:27

http://www.botfii.armadafleetcommand.co ... 4060#34060

ein paar nette, kurze Gedankenspielereien zum Thema Intel.

macht euch da mal ein paar Gedanken, das wird nämlich aktuell als nächstes angegangen mit proggen.

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Geheimdienst-Einsatzmöglichkeiten

Beitrag von Luther Sloan » Dienstag 1. Mai 2007, 21:02

Nur als Ideen, was die Geheimdienste im Spiel noch leisten könnten, außer Gebäude und Schiffe sprengen bzw. entführen oder Rassenbeeinflussung wie an mehreren Stellen bereits diskutiert bzw. schon in BotF angewandt.
(Falls die Ideen schon aufkamen und ich sie wohl überlesen habe: Sorry!)

Es wäre sehr interessant gegnerische (Spezial-)Gebäude für ca. 10 Runden (+/-) zu infiltrieren und ihren Output zu beeinflussen:
Bsp.: (Beispiele sind hier auf Konföderation vs. Rotharianer bezogen, aber übertragbar)

1) Taq'rhiar infiltriert Konföderiertenakademie und alle in dieser Zeit gebauten Schiffe erhalten (falsch ausgebildetes) Personal und somit keine Schiffs-Boni bzw. sind anfälliger für feindliche Übernahmen (Präfix-Code-Diebstahl, Infilatratoren).

Alternativ ließe sich somit auch die Effektivität gegnerischer Geheimdienste durch Infiltranten und/oder von ihnen falsch geschultes Konföderierten-Personal für eine gewisse Zeit senken.
Auch die Desinformation eines Geheimdienstes durch feindliche Agenten wäre in der Form denkbar, dass ein Spieler u. U. einige Runden falsche Statusberichte, Produktionszahlen, Schlachtverläufe erhält.

2) Ebenso könnte der Ressourcen-Output von Deritium- oder anderen Minen oder Geld für eine bestimmte Zeitspanne ganz oder teilweise "abgezweigt" werden. Erheblich eleganter als die Anlage einfach zu zerstören, die ja meist in 1 Runde wieder errichtet ist.

3) Statt dem Unterminieren der Moralwerte und dem Auslösen von Unruhen könnte (unter Einsatz vieler Geheimdienstpunkte) auch eine Regierungsübernahme auf planetarer Ebene stattfinden, wobei dann Kolonien einer Rasse (nicht nur Minors) für eine Zeit oder bis andere Ereignisse eintreten an ein anderes Empire fallen.


Ich räume ein, dass das meist wohl schwierig zu implementieren wäre, aber eventuell mit Abstrichen oder Modifikationen vielleicht partiell machbar wäre?


Taq'rhiar infiltriert Utopia-Planitia-Werft und kann dort für eine Zeitspanne X Konföderations- und/oder eigene Schiffe mitten im Feindterritorium bauen, die vom Konföderationsfiskus bezahlt werden. (Problem: Schiffe sind evtl. außer Reichweite, wäre dann dort "gebunden" - als lokales Ärgernis.)

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Donnerstag 3. Mai 2007, 11:10

Da ich als nächstes den Geheimdienst angehen werde, möchte ich hier nochmal kurzes Feedback einholen. Mal sehen wie viele der oben genannten Vorschläge ich umsetzen kann, alle werden es aber nicht sein ;-)

Mir geht es jetzt um eher grundlegende Geheimdienstdinge:

1. Sollen Intelpunkte so funktionieren wie im original Botf, oder sollen diese "lagerbar" sein?

2. Soll für eine Sabotageaktion eine vorher durchgeführte Spionageaktion notwendig sein? Sprich man muss vorher ein Ziel ausspioniert haben, dieses erscheint dann in einer Liste und kann als mögliches Sabotageziel gewählt werden.

Dies wären erstmal die grundlegendsten Dinge.

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Beitrag von Malle » Donnerstag 3. Mai 2007, 16:35

1. lagerbar zwecks Puffer falls Intel-Produktion pausiert wird.

Die Lagerung ist dann mit inkrementellen Abzügen pro Runde behaftet, die sich aus bisher gelagerter Menge und aktuell produzierter Menge errechnen.
Die Punkte selbst werden erst einmal zu Spielbeginn auf 1 Konto "eingezahlt", das der Inneren Sicherheit. Beim Kennenlernen einer neuen Rasse werden die zugehörigen Spionage- und Sabotage-Konten (2 an der Zahl) freigeschaltet und Zuteilung der neu produzierten Intelpunkte darauf ist prozentual möglich. So wird "Bashen" einer neuen Rasse vermieden außer jemand hat riesigen Inteloutput. In dem Fall ist das Spiel jedoch meist schon fortgeschritten, wodurch ein bisher noch nicht erfolgtes Kennenlernen doch recht unwahrscheinlich ist und der Fall also nicht nennenswert oft auftritt.

Ein Umschichten der gelagerten Punkte zwischen den einzelnen Konten ist naturgemäß ausgeschlossen.

1.1 Ab einer stufenweise Anzahl an gelagerten Punkten werden Spezialmissionen freigeschaltet, die frei besetzt werden können und die ein eigenes Subkonto erhalten, auf das neu produzierte Punkte eingezahlt werden kann. Auf dieses Subkonto kann kein gelagerter Intelpunkt des "Ober"Kontos transferiert werden. Die rundenweise Abzüge werden je nach prozentualer Zuteilung der Einzahlung verteilt. Unterschreitet das "Oberkonto" wg. zu geringer Produktion vor Abschluss der Spezialmission die Stufengrenze, die diese Spezialmission erst erlaubt, scheitert die Mission und alle Punkte sind verloren. Diese Spezialmission erlauben die exakte Auswahl des Zieles im Gegensatz zu allgemeiner Spionage und Sabotage (welche von den Oberkonten finanziert werden), die nur Wahlmöglichkeiten zwischen einem System-Gebiet lassen, d.h. ein System wählen lassen, in dessen Umgebung spioniert oder sabotiert wird und einen Zielbereich, was Gebäude und Schiffe angeht (Spezialgebäude, Farmen, Fabriken, Scouts, Kreuzer, Schlachtschiffe).

1.2 Die Spezialmission beinhalten auch Missionen gegen "freie" Minorraces (sinnvoll wenn diese kurz vor dem Beitritt zu einem Gegner stehen, um dort noch einmal leichter Schaden anrichten zu können, führt natürlich zu noch schnellerem Übertreten). Ebenso sollten sie Antiterrormissionen beinhalten, d.h. ein spezielles System oder eine spezielle Flotte schützen können (über das Innere Sicherheit Oberkonto).

2. Auswählbar sollten also alle Ziele sein, die einem momentan auf der galaxy-map sichtbar sind (bei Schiffen) und was Gebäude angeht, so sollte die eigene Scanstärke, die in das System hineinreicht, mit berücksichtigt werden. Je nach Stärke und in Spionagetätigkeit investierte Punkte sind soundsoviel Prozent der Gebäude (Zufall, welche) bekannt und können als Ziel ausgewählt werden. Spionagemissionen erhöhen dann die Auswahl und Erfolgsquote der Mission. Auf diese Weise kann man auch nicht einen neuen Gegner überrennen, man hat erstmal kaum Ziele (außer der Gegenüber unterzeichnet direkt Friedens- und Bündnisverträge->selbst Schuld). Einarbeitungszeit ist somit berücksichtigt.

Außerdem sollte ein zusätzlicher Zielbereich die Diplomatie sein als Sabotage und Spionageziel. Sabotage wäre das Abfangen eines Kuriers, Austauschen der Besatzung und Überbringen einer gefälschten Nachricht, z.B. einer Kriegserklärung statt einer Beitrittseinladung. Spionage wäre das Auskundschaften genauer Beziehungsbarometer zwischen den Minors und Majors, um dann eine genauere Beziehungsübersicht wie in botf zu haben.

2.1 zum Thema Erfolgsquote: wie wäre es mit ein wenig Micromanagement à la Star Wars Rebellion? Sprich generell allen Missionen einen Teil Cover-Agenten zuordnen zu können, die nur dazu da sind, dem eigentlichen Sprengteam Deckung zu geben, sprich die Erfolgschance zwar verringern, dafür aber bei gescheiterter Mission entsprechend weniger Verluste an Punkten mit sich bringen?

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Beitrag von Luther Sloan » Donnerstag 3. Mai 2007, 20:09

zu 1)

Prinzipiell wäre ich auch für eine Lagerung an Intel-Punkten.
(Erklärbar als Vorrat an jahrelang gesammelte Daten, Analsysen, Artefakten, Berichten, etc, die irgendwann mal nützlich werden, und solange als "Vorrat" da sind - Informationen fallen ja ständig an und können gesammelt werden, bis sie jemand auswertet und einsetzt.)

Das Einlagern als "Innere Sicherheit" bevor man andere Rassen kennenlernt macht auch Sinn, da zuerst mal die eigene Rasse als "ein Block" gefestigt werden muss, bevor es nachher beim Kennenlernen anderer zu einer "Wir gemeinsam gegen die"-Mentalität kommt, die außer in Krisenzeiten und bei Gegenspionage, etc, weniger Ressourcen braucht und ihre Kräfte partiell in Aktionen gegen Externe richten kann.


zu 2)
Ich stimme Malle auch dahingehend völlig zu, dass stufenweise vorgegangen / Missionen freigeschalten werden sollte(n). Es macht wenig Sinn, z.B. den Konföderationsrat zu sprengen, wenn man keine/wenig Daten über Größe/Struktur/Planetenlokationen der Konföderation hat.
Auch ein starker Geheimdienst muss sich erst beim Gegner etablieren und nach und nach steigern. Ausgehend von zuvor gewonnen Spionagedaten die Sabotage vorbereiten. Ganz klar!
Das war in BotF eher unrealistisch und meist sinnlos.
Daher sollte auch - wie Malle ebenfalls schon feststellte - den Spielern mehr Möglichkeiten bei der Auswahl von Einsätzen (Lokalität, Art der Mission und Festlegung genauer Ziele) gegeben werden.

In MoO3 gab's auch diese Sabotage-Option bei Diplomatie, die aber nicht wirklich effektiv oder nachvollziehbar war. Das wäre zu vermeiden. Jedenfalls bietet die Diplomatie-Option bei Minors doch einiges und sollte auch ausgebaut werden.

In Bezug auf Extra-Agenten für BotE äußere ich etwas Skepsis - ob das dem Spiel nicht zu sehr einen anderen Charakter verleiht? Grundsätzlich wäre aber zu überlegen, ob nicht jedes Empire 1-2 Spezialagenten unterhalten darf, die durch Sonder/Persona-Boni einzelnen Missionen helfen können (und natürlich auch Ziele des Gegner sind). (Ein wenig wie die anwerbbaren "Leader" aus MoO3)

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Beitrag von Malle » Donnerstag 3. Mai 2007, 22:58

das mit den Leadern lassen wir glaub ich erstmal. Das verwirrt Neulinge wie alte Hasen doch zu sehr und außerdem ist die Zeitspanne, in der botf und botf2 spielen, zu groß (rund 300-400 Jahre..).

Was ich eigentlich mit den Coveragenten wollte, ist eine Möglichkeit, meinen Geheimdienst allgemein eher vorsichtig oder aggressiv agieren zu lassen. Sowas könnte man auch als button wählbar machen.

vorsichtig hieße dann, wenig Pannen (wie die auf der diplomatischen Feier bei botf oder verletzende Briefe) zuzulassen, wobei Pannen auch Inszenierte des Gegners sein können, sprich die Bude sauber zu halten und natürlich auch aktiv spionieren/sabotieren, allerdings bei minimalen Reibungsverlusten.

aggressiv hieße dann die Agenten anzuweisen, jede sich bietende Gelegenheit (Gefahr, in "Fallen" zu laufen) ohne groß abzuchecken vorher zu nutzen und maximalen Schaden ohne Rücksicht auf Verluste durchzuführen.

Aggressive Innere Sicherheit hieße dann auch rassenabh. Moralmali, da die Bevölkerung protestiert bzw. sich das nicht so gerne gefallen lässt.

Alles in allem würde so eine Unterscheidung (Vorsichtig, Normal, Aggressiv) auch eine "Zeitsteuerung" erlauben in dem Sinne, dass bei Vorsichtig erstmal Punkte gesammelt werden und dann bei Aggressiv vermehrt Anschläge über die Konten durchgeführt werden.
Wieder ein Kontrollgewinn mehr.

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Luther Sloan
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Beitrag von Luther Sloan » Freitag 4. Mai 2007, 08:54

Okay, dann habe ich Dich wohl nicht richtig verstanden - Entschuldigung!

Gegen die tendenzielle Steuerung der Aggressivität des Geheimdienstes spricht nichts - wäre sogar sehr zu begrüßen. Bei BotF war das ja leider nicht wirklich machen. Mit dem Zuteilen von Geheimdienstressourcen war das höchstens indirekt und vage machbar. Da wäre wirklich mehr Spieler-Einflussnahme wünchenswert. Aber das wurde ja schon diskutiert.

Dein Vorschlag klingt somit sehr plausibel und könnte ruhig auch so übernommen werden.

Mit den Leadern hatte ich übrigens auch nur einen Vergleich mit den vorgeschlagenen 1-2 Spezialagenten bezgl der Boni für den Geheimdienst gemeint, keine Regierungsführer, etc.
Da hätten wir auch zuwenig Auswahl/Vorlagen.

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