Rassenbalancing

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Ares
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Rassenbalancing

Beitrag von Ares » Samstag 25. März 2006, 18:08

Wie sieht es eig. mit dem Rassenbalancing aus?
Ich meine es ist schon klar, dass die Hanuhr mehr auf Wirtschaftsboni, die Rotharianer auf Spionage und die Konföderation auf techen ausgelegt werden; nur z.B. bei botf1 war es meistens ja so, dass die Rassen nur einen extrem einseitigen Bonus bekommen haben.
Z.B. hatte die Föderation einen Techbonus aber gerade mal 1/4 soviel Geheimdienstpunkte bei gleichen Gebäuden im Vergleich zu den Cardassianern oder den Romulanern.
Da war es immer extrem schwer, sich überhaupt gegen diese Rassen geheimdienstmäßig zu verteidigen, bzw. überhaupt von diesen Informationen zu erlangen.

Da würde es doch naheliegen, wenn diese Boni sich nun nicht mehr direkt auf das Gleichgewicht der Mächte auswirken. D.h. ich bekomme vll. einen kleinen innenpolitischen Bonus, aber bin den anderen nicht auf einem Gebiet total überlegen.
Bsp:
Die Roths haben zwar eine unheimlich starke Gegenspionage und einen kleinen Geheimdienstpunktebonus (max 1.5x und nicht 4x wie in botf) , aber die Warsch. eines erfolgreichen Sabotageakts ist nicht größer als bei allen anderen.
Oder
Die Hanuhr erhalten doppelt so viele Handelsrouten pro Planet. Das bringt ihnen zwar einen bonus, aber wenn der spieler schlecht spielt und keine guten diplomatischen Beziehungen hat, beeinflusst das nicht das gameplay.

Was ich eig. meine:
Die Rassenwerte sollten vll. näher beieinanderliegen (z.B. die der Gebäude oder die der Schiffe). Die Unterschiede sollten sich nur bei kleinen Feinheiten aufzeigen, die je nach Spielerskill versch. Potential aufweißen, jedoch nicht einen durchgehenden extremen Vorsprung zu allen anderen Spielern schaffen.

Freue mich auf jedewede Kritik :D. Ich meine jeder sieht das eben anders, aber dennoch sollte man keine einseitigen Rassenmonopole entstehen lassen, oder?

ftranschel
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Beitrag von ftranschel » Samstag 25. März 2006, 19:58

Ich finde schon, dass man die Rassen bei ihren Eigenheiten ruhig überhöht darstellen sollte, denn sonst passiert es ruck zuck, dass ein geübter Spieler alle Rassen gleich spielen kann, weil er die Unterschide durch kleine Anpassungen ausbügelt.

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Beitrag von Rautzebautze » Samstag 25. März 2006, 23:53

Also da kann ich nur noch mal das betonen was frantschel gesagt hat. Die Rassen sind ja unterschiedlich damit man eben mal bisl Abwechslung hat. Sollen sich ja nicht alle gleich spielen. Deswegen wird es schon so sein das man in einer Sache extreme Vorteile und dafür auf der anderen extreme Nachteile.

Also die Hanuhr z.B. werden eine sehr starke Wirtschaft bekommen. Dafür sind ihre Kriegsschiffe dann eben fast nutzlos. Man muss also mit dem vielen Geld was man bekommt extrem viele Schiffe unterhalten und auch mal ne Flotte verlieren um sie dann schneller nachzubauen wie der Feind.

Man muss also auch als Mensch die unterschiedlichen Rassen anders spielen, das macht ja grad die Abwechslung aus :wink:

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Sonntag 26. März 2006, 09:56

Rassen werden sich unterschiedlich spielen! Es wäre ja langweilig, wenn man sechs Rassen spielen kann, welche sich eigentlich kaum unterscheiden. Dann könnte ich mir viel Programmierarbeit sparen und nur eine Rasse einbauen.

@Ares
Keine Rasse bekommt in irgendwelchen Produktionssachen (Forschung, Geheimdienst, Industrie, Rohstoffe usw.) einen allg. Bonus. Ob eine Rasse in einem Gebiet gut oder schlecht ist, das hängt von deren baubaren Gebäuden ab. Ein Khayrin hat nunmal eine bessere Industrie als ein Hanuhr. Will der Hanuhr auch so eine tolle Industrieleistung haben, dann muß er halt das System der Khayrin erobern (obwohl das eher die Cartarie-Taktik sein sollte). Roths haben nunmal einen guten Geheimdienst. Wer sich gegen diesen wehren muß, der sollte dementsprechend viele Intelzentren online nehmen.

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Beitrag von Ares » Montag 27. März 2006, 10:56

nja, mich hats halt nur immer genervt, dass ich mit all den geheimdienstzentren mich selbst immer kaum verteidigen gegen roms/cards verteidigen konnte. Aber irgendwie habt ihr ja schon recht...

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Beitrag von Rautzebautze » Montag 27. März 2006, 16:45

Dafür hattest du ja woanders Vorteile, wenn du ihn kriegerisch unter Druck setzt oder so muss er Schiffe bauen und kann die Leute ni in den Intelzentren lassen :wink:

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Beitrag von Flocke » Montag 27. März 2006, 17:05

Ich fand sowieso immer, daß mir die Intelzentren kaum was gebracht haben - egal welche Rasse. Ich hab die Sachen weit schneller wieder aufbauen können als die sie mir kaputt machen konnten. Da hats sich mehr für mich gelohnt weiter in andere Sachen zu investieren - an Schiffen haben sie eh meist höchstens 'nen Erkunder platt gekriegt.
Also ich denke mit den Intelzentren muß man später eh im Balancing sehen wie es sich verhält und dann ggf. nachbessern. ;)

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Beitrag von Rautzebautze » Montag 27. März 2006, 17:11

Also ganz nutzlos waren die schon nicht, frag mal Topper wie er die Sache nach seinem letzten Spiel gegen Pustekuchen sieht 8) Aber ich denke Geheimdienst ist ja auch nicht dazu da um damit allein ein Spiel zu gewinnen. Man soll eben paar Informationen sammeln, mal hier stänkern, mal dort ne Werft sprengen, die Moral mal bisl drücken, Kleinigkeiten eben die aber nefen wenn es jede Runde woanders ist.

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Beitrag von Flocke » Montag 27. März 2006, 17:22

Jap, nerven tun die manchmal ziemlich, zumindest wenn gleich 3 oder 4 andere Rassen es auf einen abgesehen haben.
Aber mal ernsthaft - damit lässt sich kaum ein Gegner in die Knie zwingen, außer man ist eh viel besser und dann braucht man's aber nit mehr.

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Beitrag von Rautzebautze » Montag 27. März 2006, 17:29

Wie ich schon erwähnte, Topper hatte neulich ziemlich Tränen in den Augen wegen dem Geheimdienst.

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob es jemals angedacht war einen Gegner nur mit Geheimdienst zu bezwingen, ich glaub eher nicht. Das schlimmste ist doch aber wenn du einen angreifen willst und der hat nen guten Geheimdienst. Dann verlierst du jede Runde irgendwo ne Werft, nen Ausenpsoten oder deinen einzigen Erkunder der in der Flotte mitfliegt. Dann fehlt dir wieder die Reichweite oder deine Schiffe hängen ganz irgendwo fest usw. Also ich denke allein mit Geheimdienst gewinnt man kein Spiel aber er ist ein mächtiges Beiwerk.

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Beitrag von ftranschel » Montag 27. März 2006, 17:34

Ich muss schon sagen, dass ich den Geheimdienst z.T. ziemlich overpowered fand, ganz wie du sagst. Klar, dass Cartaries und Rotharianer in Sachen Geheimdienst ihre Vorteile haben, aber das bedeutet imho nicht, dass ihre Gebäude per se doppelt so viele Punkte erwirtschaften.

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Beitrag von Flocke » Montag 27. März 2006, 17:53

Naja, vll fehlt mir da einfach die Erfahrung im Multiplayer.
Im SinglePlayer jedenfalls hab' ich so die Erfahrung gemacht. 8)

Aber könnt mich natürlich gerne mal versuchen vom Gegenteil zu überzeugen *hrhr* :twisted:

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Beitrag von Topper » Freitag 31. März 2006, 13:08

So, nach dem sich Rautze zum wiederholten male über meinen Fastheulkrampf lustig gemacht hat, muss ich auch mal was dazu sagen. :P

Also ich finde auch, dass der Geheimdienst nicht unbedingt Kriegsentscheidend ist aber er verändert allemal den gesamten Spielverlauf und das ist auch gut so, denn dafür ist er da.

Es ist ja so, wenn man meinetwegen 170 Runden friedlich spielt und dann jemandem den Krieg erklärt (oder erklärt bekommt :wink: ) und man schaltet dann den Gehgeimdienst ein, dann ist er eher sinnlos, weil die beiden Flotten in der Regel schon stehen. Wenn der Klingone auch 150 Runden Zeit hat seinen Geheimdienst auszubauen, hält er dem feindlichen GD solange stand, bis die Flotte beim Gegner ist.

Wenn aber (wie bei meinem kleinen Spielchen mit Puste) jemand in der Runde 50 den Romu-Geheinmdienst auf den Klingonen loslässt (dummerweise war ich der Klingone) und vor allem auch nicht mehr wegnimmt, dann kann das schon Nerven kosten, weil das gesamte Aufbauspiel vom Klingonen massiv gestört wird. Da mal 50 Mio Tote, da mal die gesamte Forschung wieder auf Null, hier mal die Werft weg, Scout verloren und und und... Also der Geheimdienst rockt schon richtig, wenn man ihn überlegt einsetzt.
(Ihr müsst aber auch wissen, das wir eigentlich fast immer auf der Techstufe 1 anfangen)

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Beitrag von Ares » Freitag 31. März 2006, 19:39

ja schon klar, der geheimdienst sollte schon wirklich seinen Sinn und sein Machtpotential haben, aber wie ftranchel schon sagt, waren die cards und roms in der hinsicht wirklich zuuuu überlegen....

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Beitrag von Ares » Samstag 15. April 2006, 20:50

Was mir z.B. auch in Botf gefehlt hat, war die Sache mit den Startressourcen. Man konnte einfach nicht einstellen, welchen Forschungslevel man hatte unbhängig von den kolonisierten Systemen oder dem Bankkonto oder der Anzahl der Startschiffe. Wird es in BotE in Sachen startkonfiguration da anders aussehen, oder gibt es da wieder nur vorkonfigurierte Möglichkeiten?

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