Leader

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Luther Sloan
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Beitrag von Luther Sloan » Freitag 3. August 2007, 19:50

Über die Lebenserwartung der Leader haben wir allgemein noch gar nicht gesprochen, aber ich denke, dass es recht sinnlos ist, ihnen Lebensspannen zwischen 50 und 300 Runden zu geben. "Sterben" sollten sie nur durch Zufallsereignisse (inkl. natürlicher Tod) oder Attentäter anderer Rassen. Aber eine mehr oder weniger feste Lebenserwartung sollte es nicht geben. Nicht jede 50. Runde müsste ein Leader sterben, aber sie alle "ewig" durch's Spiel zu bringen, das ist auch schlecht. Da wäre ich schon für eine auf dem Zufall basierende Lebenserwartung bzw. feindliche Geheimdienstaktionen.

Natürlich korrespondiert das mit den schon angesprochenen Aufgaben (Leaderermordung/eigener Leaderschutz) im Geheimdienst-Diskussionsbereich.

Was den "Pool" betrifft:

Ein automatisches "Nachfüllen" beim Tod eines Leaders könnte ich mir zwar vorstellen, aber es ist mir zu einfach. Irgendeine Aktion davor wäre schon schön.
Aber ich glaube, master130686 wollte eher wissen, ob der Ersatz automatisch von der gleichen Rasse kommt wie der Verstorbene. Das würde ich glatt mit "Nein" beantworten. Einerseits wäre das dann ein Automatismus, der im vorab schon diskutierten Fall einer Abspaltung/Invasion eines Minor-Systems einen logischen Bruch darstellen würde. Andererseits schränkt es Vielfalt und Abwechslung ein.
Da wäre auch zu bedenken, dass rein friedliche Rassen keine Militär-Spezialisten erzeugen könnten und man so dann militärosch dauerhaft einen Nachteil hätte, wenn da nur immer Pazifisten nachkämen.
Eventuell andere Leader und wie generell Rasseneigenschaften und Leadereigenschaften miteinader in Zusammenhang stehen haben wir noch gar nicht diskutiert und müsste noch besprochen werden.

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Malle
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Beitrag von Malle » Samstag 4. August 2007, 08:35

zu der Anti-Aarak-Taktik gehört dann einerseits Orbitales Bombardment Abwehr und Schiffskampf. Dazu könnte man dann ein wenig die Serie zu Rate ziehen. Wie wäre es, wenn von jeder Rasse bei vorhandenem sprich eingesetztem Leader beim ersten Kontakt mit den Aarak ein jeweiliger "Sprecher" von den Aarak versucht wird zu assimilieren und dann nur bei gewonnener Schlacht wieder rückassimiliert werden kann oder stirbt. Falls das med. Procedere glückt, hat man dann je nach Entscheidung des Flottenoberkommando über die "Sicherheit" und das Vertrauen in den jeweiligen Leader einen Aarak-Kenner in seiner Truppe, der +30% in Schlachten bringt.

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Beitrag von Luther Sloan » Samstag 4. August 2007, 20:17

@ Malle

Klingt etwas kompliziert, aber sicherlich machbar. "Rückassimilierung", hmm, könnte man wohl machen.
Wir dürfen dabei natürlich nicht aus den Augen verlieren, dass die Aarak sowieso nur als Zufallsereignis auftauchen und daher nicht unbedingt omnipräsent sein werden, wodurch sich der Aufwand in Grenzen halten dürfte - demnach wäre das nicht zu dominierend und somit wohl machbar.

Die Anti-Aarak-Fähigkeiten sind soweit plausibel. Eventuell ließe sich das noch mit Energieforschung und Nanotechnologie kombinieren, um a) diesbezüglich die Forschung zu verbessern und b) daraus weitere Technologien zu gewinnen.

Bleibt eh die Überlegung, WIE die Aarak im Spiel agieren - konventionelles Bombardieren, etc. trifft da ja nicht unbedingt zu. Allerdings wird es wohl spieltechnisch so dargestellt?
Falls das med. Procedere glückt, hat man dann je nach Entscheidung des Flottenoberkommando über die "Sicherheit" und das Vertrauen in den jeweiligen Leader einen Aarak-Kenner in seiner Truppe, der +30% in Schlachten bringt.
Die Feststellung, OB man dem wiedergewonnenen Leader vertrauen kann, wird wohl durch Zufallsentscheid geregelt?
Dass jede Rasse bei Aarak-Kontakt erstmal einen Leader in die Gefahrenzone begibt, leuchtet mir noch nicht ganz ein. Aber anders wird sich das wohl nicht machen lassen, oder?

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Beitrag von master130686 » Samstag 4. August 2007, 20:48

Hat sich schonmal jemand überlegt wie die "Versetzung" eines Leaders geschehen soll bzw. ob das dann überhaupt möglich ist?

Also ob man das wie bei den Handelsrouten mehrere Runden vorher "beantragen" muss (sozusagen damit die Bürokratie einen "Nachfolger" finden kann) oder ob das wie bei "Flagschiff" sofort geändert wird.

Und ist der Bonus fix oder abhängig davon wo der Leader stationiert ist?
So könnte ein Leader der z.B. Militär und Forschungsboni besitzt, auf einem Kriegsschiff bzw. in einer Flotte oder in einer Raumstation (Militärisch) einen 20 %igen Angriffs- und/oder Verteidigungsbonus bringen und 5 % allgemeine Forschung.

Ist er jedoch auf einem Forschungsschiff, dass z.B. gerade einen Nebel Scant (Mission), könnte das Ergebnis z.B. 20 % schneller oder 20 % mehr Informationen (oder Forschungspunkte) und nur 5 % Militärbonus bringen.

Ist er auf einem Planeten mit Forschungsgebäude oder in einer Forschungsstation, könnte er dort ebenfalls einen 20 %igen Bonus auf die "Fähigkeit" der Station oder des Gebäudes geben, sowie einen 5 %igen Militärbonus für diesen Sektor (und evtl (mehrere?) angrenzende).

Ist er auf einem "neutralen" Planeten könnte er 10 % für beides geben.


Wie genau, in welcher Art und Weise und für welche Reichweite (in Sektoren oder "Imperienweit") die Boni gelten könnte abgängig von der Art der Boni sein.


Daher auch die Frage wie das mit der Versetzung (z.B. von einem Planeten auf ein Forschungsschiff oder eine Forschungsstation) sein wird?!
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Beitrag von Luther Sloan » Sonntag 5. August 2007, 13:52

Zur Versetzung eines Leaders:

Man sollte zufällig angeboten bekommen, sobald man a) ein gewisses Territorium erforscht hat (Ausdehnung), b) sobald man ein oder mehrere Minors kontaktiert bzw. integriert hat (keine automatische Zuweisung!).
Ab einem gewissen Zeitpunkt könnte zudem auch ein Pool schon existieren, aus dem zusätzlich angeworben werden kann.

Zuweisungen bereits verfügbarer Leader zwischen Schiffen und allgemeinen Einrichtungen, etc. sollte durch Auswählen und Zuteilen direkt möglich sein, ohne weitere Zwischenschritte oder umständliche Verfahren.

Boni sind grundsätzlich fix, aber ein Leader, der einem Schiff/einer Flotte zugewiesen ist, kann nicht gleichzeitig einen Forschungsbonus in der Regierung ausüben. FALLS man Leader auf Schiffe und allgemeinen Regierungsebenen überhaupt aufteilen kann und will und sich nicht nur auf die Regierung beschränken will.
Natürlich hängt das auch davon ab, welche Boni wir ihnen geben.

Ob man Leader auf abstrakten Regierungsebenen, Planeten und/oder Schiffen einsetzen kann, das sollte vorab noch geklärt werden. Für einzelne Planeten halte ich das nicht für erforderlich, Schiffe und Allgemein reichen m.E. Soviele Leader soll's ja auch nicht geben.
Planetare Leader sollten ihre Fähigkeiten nur auf das jeweilige System und nicht den Sektor ausüben können. "Neutrale" Planeten sind da bislang nciht vorgesehen.

Bei einer Versetzung eines Imperiums-Leaders auf ein Schiff gehen dem Reich die jeweiligen Boni (und Mali) verloren, da er dann mit anderen Dingen beschäftigt und "außer Sicht" ist. Dafür kann er dann eventuelle Militärboni ausspielen. Eventuell treten dann neue Mali auf.

Über einige Aspekte wird aber noch zu reden sein.

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Beitrag von Malle » Montag 6. August 2007, 12:48

für die Lebensdauer der Leader bietet sich ja unsere Raumzeitrechnung an (1000 pkt = 1 Jahr). Dann bräuchte es nur noch einen extra-Editor für Leader, wo man entsprechende Boni etc. manuell einstellen kann.

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Beitrag von master130686 » Montag 6. August 2007, 14:51

Das klingt gut.

Allerdings sollten hier nachträgliche Änderungen keine Wirkung im aktuellen Spiel zeigen, wie bei der Shiplist.data bzw. dem Schiffseditor (im Gegensatz zur Buildings.data bzw. dem Gebäudeeditor, wo Änderungen im laufenden Spiel übernommen werden).

Werden dann auch die "Lebensdauern" (unabhängig von Mord oder Schiff-zerstört-Tod) abhängig von der Leaderrasse vergeben?

Also dass z. B. ein Vulmar-Leader ~3-4 Mal so lange lebt wie ein menschlicher? Oder ein Okotai-Leader nur ca 10% Lebensdauer eines menschlichen Leaders hat?
Und wie is das bei Symbiotischen Rassen wie der Omega Allianz? Für wen gilt dann die Lebensdauer? Für den Wirt oder den Symbionten?
Denn wenn der Wirt stirbt, stirbt ja nicht das Wissen und die Fähigkeiten des Symbionten (UND des alten Wirtes). Je nach neuem Wirt (sofern gefunden) könnten diese geringer oder sogar stärker werden oder es kommen neue hinzu während alte wegfallen (bei 2 oder mehr Boni). Das könnte man ja per Zufall generieren.
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Beitrag von Luther Sloan » Montag 6. August 2007, 17:52

Das mit der Lebenszeitkoppelung an die Raumzeitberechnung klingt okay - ich habe da keine bessere Idee.

Allerdings sollte es da Unterschiede geben, auch wenn jeder Leader zumindest für eine Weile verfügbar sein sollte.
Ein Vulmar lebt zwar länger als ein Mensch, aber da er ja bereits etas älter und erfahrener sein kann als sein Pendant, gleicht sich das aus, so dass es da kein Problem geben dürfte. Alles relativ.

Die Omeganer sind ein nettes Problem. Wirt oder Symbiont... hmmm... ich würde "Wirt" sagen, da ja der Symbiont nicht immer zur Verfügung stehen muss/will, auch sterben kann und auch seine Interessen variieren können. Evtl. will er gar nicht immer Leader sein.
Weitergehende Modifikationen sollten freiwillig sein.

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Beitrag von master130686 » Montag 6. August 2007, 19:39

Dennoch sollten so langlebige Rassen wie die Vulmar mind. 2-3 Mal so lange Leader sein können.

Ein Mensch könnte frühestens mit ~30-40 Jahren Leader werden (Wunderkinder ausgeschlossen) und bleibt dies (bestenfalls) bis er/sie ca 95 ist, also ~60 Jahre.

Ein v kann auch mit 40 Jahren Leader werden, kann dies dann (bestenfalls) bis ~230 bleiben, also ~190 Jahre, also mehr als 3 Mal so lange.

Man könnte eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Anschläge usw. einbauen. Aber im Grundprinzip bin ich schon dafür, dass man das Alter des Leaders der Rasse entsprechend macht.
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Beitrag von Luther Sloan » Montag 6. August 2007, 23:38

Grundsätzlich ist es mir egal, wie lange die Leader leben - sofern Abwechslung garantiert ist. Wenn die Vulmar etwas länger leben sollen als die Menschen ist das auch okay. Aber so statisch wird es wohl ohnehin nicht werden. Würden wir us so genau an die Lebensalter der Rassen halten, so MÜSSTEN in Relation zur Spielentwicklung (Technologie, etc.) die Leader mehr oder weniger automatisch zu bestimmten Zeiten/Epochen sterben und so sollten wir es vielleicht nicht unbedingt anstreben.

Vielleicht sollten wir solche Faktoren wie das biologische Altern nicht zu sehr betonen und davon ausgehen, dass ohnehin kein Leader sein maximal mögliches Alter erreichen kann, da Attentate und Dauerstress, etc. ihn effektiv am Erreichen dieses Zieles hindern... 8)

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Beitrag von master130686 » Dienstag 7. August 2007, 10:30

Wieso müssen die Leader in Relation zur Technologie auftreten?

Abgesehen davon, dass das garnich geht, weil dann die Leader nur auftreten dürften, wenn alle Rassen gleichzeitig die "benötigten" Technologien haben, muss dass doch auch nich sein. Die Leader müssen weder "chronologisch" (bzw. nach Technologie) noch in einer bestimmten Reihenfolge (Rassenintern) vorkommen.

Kleiner Exkurs in die Quantenphysik zum Thema Parallele Universen, speziell Spiegeluniversum in Star Trek.

Was mich an solchen Parallele Universen-Folgen, besonders wenn sie mehrere Jahre oder Jahrzehnte/Jahrhunderte... auseinander liegen, stört, ist dass die Personen in beiden Universen immer die gleichen sind.
Nimmt man die Chronologie in Star Trek als Grundlage, so nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass Personen (unabhängig vom Charakter) in beiden Universen existieren im Laufe der Jahre/Jahrzehnte... immer weiter ab.

Dass es im 23. Jahrhundert einen Kirk, McCoy usw gibt ist ja noch möglich. Immerhin ist die Entwicklung der Terraner kaum eine andere wie die der Menschen (beide besitzen Constitution-Klasse Raumschiffe namens Enterprise und diese werden von einer fast identischen Crew (vom Namen her) kommandiert).
Das ist eigentlich verwunderlich, besonders wenn man bedenkt, dass das Imperium bereits über 100 Jahre zuvor eine Constitution-Klasse besaß. Außerdem waren die Schiffe der Föderation ja primär als Forschungsschiffe konstruiert, wodurch das Imperium eigentlich eine mehr militärische Bauweise hätte bevorzugen müssen (ähnlich wie es die Föderation später gemacht hat, á la Akira, Sovereign, Steamrunner & Co.).

Dass es allerding im 24. Jhd einen Sisko, einen O'Brien oder eine Janeway gibt, ist fast schon unmöglich. Denn die Geburt der drei bzw. das kennen lernen, verlieben usw. ihrer Eltern benötigt verschiedene Voraussetzungen, die im Spiegeluniversum (speziell durch die Unterwerfung und Versklavung des Imperiums durch die Klingonen-Cardassianer-Allianz und die damit zusammenhängende Tötung von Millionen/Milliarden von Terranern) einfach nicht gegeben sind. Von ihrer Charakterlichen Entwicklung bzw. Karriere (bzw. Karrieredenken), welche ja von ihren Eltern, evtl Geschwistern, Freunden, Ausbildung usw. beeinflusst werden, gar nicht zu reden.

Ebenso ist die Existenz einer Vor'cha-Klasse und einer Negh'Var-Klasse (zumindest mit dem "uns bekannten" Design) eigentlich unmöglich. Denn das Design der beiden wurde eindeutig durch die Allianz zwischen Klingonen und Föderation bestimmt. Und da diese im Spiegeluniversum nie stattgefunden hat, kann dieses Design faktisch nicht existieren.

Mir ist dabei durchaus klar, dass diese Ähnlichkeiten genommen wurden, damit die Darsteller in den Folgen auftreten können und der Zuschauer bekannte Gesichter/Designs sieht. Aber in der "Realität" ist das so gut wie unmöglich.


Daraus lässt sich folgern, dass jedes neue Spiel eine neue Zeitlinie kreiert, was dazu führt, dass es mit fortschreitendem Spiel keine "bekannten" Leader geben dürfte (Personen aus Archers Zeit und Minor-Leader (je länger nicht vermitgliedert desto wahrscheinlicher) dürften vermutlich die einzigen sein, die in dieses "Technologielevel = Leader"- Schema passen würden).

Folglich ist es im Spiel egal an welcher Stelle bzw. zu welcher Technologie/Zeit welcher Leader verfügbar ist, da es faktisch sowieso nicht sein kann.

Das Auftreten der Leader soll ja vom Zufall bestimmt sein. Und wenn die Leader-Rassen (wenn ich das richtig interpretiert habe, sollen ja nich alle Rassen Leader stellen) mehrere Leader haben, können diese doch auch in variabler Reihenfolge auftreten.
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Beitrag von Luther Sloan » Dienstag 7. August 2007, 15:29

@ master130868

Na, da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Ich meinte nicht, dass Leader X an Technologie Y gebunden ist, sondern dass bestimmte Leader vielleicht erst ab einer gewissen allgemeinen Tech-Stufe (sei es IMperium oder Galaxis-Durchschnitt) auftauchen oder einsetzbar sein sollten.
Das hängt natürlich davon ab, welche Boni/Mali bzw. Besonderheiten, Hintergründe, etc. wir ihnen geben. In Bezug auf das Lebensalter wäre damit z.B. gemeint, dass ein Leader nicht unbedingt die ganze Tech-Entwicklung erleben müsste. DAS fände ich unrealistisch und darauf habe ich mich u.a. bezogen, als ich von der Relation Tech/Leader sprach. Auch wären einige Leader z.B. eher am Anfang und nicht allzu lange ins Spiel zu bringen. Ferner wäre jemand mit Spezialkenntnissen zu etwas Besonderem (z.B. Borg) am Anfang eher unnütz und sollten m.E. erst später auftreten.

ABER: Darüber können wir jetzt lange diskutieren, solange wir noch gar nicht wissen, WIE die Leader beschaffen /ausgestattet sind. DANACH können wir uns dann bezgl. der Chronoloige (ob...) Gedanken machen.

Unter Umständen und je nach Implementierung der Leader in BotE ist das vielleicht auch unnötig. Das räume ich schon ein, dass das nicht in jedem Fall Sinn machen muss.
Daher wäre auch zu überlegen, wie speziell (und mit was) man die Leader überhaupt ausstatten will.

Dass jedes Spiel einzigartig ist, das ist mehr als klar. Dass die Paralleluniversen immer auch Duplikate der Original-Personen haben, ja, das ist schon manchmal etwas zu konstruiert, aber das will nicht hierbei nicht berücksichtigen, da ich das hierfür nicht für sonderlich relevant erachte.

Ich stimme Dir schon zu, dass - wenn obige Überlegungen klar gelöstsind -es a) wahrscheinlich weitestgehend egal sein, wann spezifische Leader auftreten und b) die Reihenfolge, etc. - das war ja schon immer bislang so besprochen worden - keinen Restriktionen unterleigen dürfte. Wie das mit der Frage, welche Rassen Leader haben (welche, wieviele, Herkufnt, Charakteristika, etc.), das wird sich noch herausstellen.

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Beitrag von master130686 » Dienstag 7. August 2007, 16:16

Na dann würde ich mal sagen, fangen wir an mit dem Sammeln.

Ich würde sagen neuer Thread (oder gleich hier weiter?) in dem geklärt wird welche Rassen Leader haben könnten, evtl auch wieviele Leader für welche Rasse, welche Fähigkeiten (Boni/Mali) sie haben könnten, evtl unter welchen Bedingungen sie "erscheinen" (z.B. Borg-Invasion) ob es für bestimmte Leader einen "Zeitrahmen" (Techstufe/bis oder ab einer Schiffsklasse...) geben soll/wird usw., ok?

Ich weiß ja, dass es noch ein wenig hin ist, bis es mit den Leadern soweit is, aber ich geh mal davon aus, dass sich diese Diskussion auch ziemlich hinziehen wird.
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Beitrag von Luther Sloan » Dienstag 7. August 2007, 19:14

@ master130686

Nur zu - alles was sich auf die Leader bezieht, kann und soll hierhin. Ich würde das nicht separat aufspalten, es gehört ja alles zusammen.

Auch wenn noch Zeit ist, sollte man ruhig frühzeitig anfangen, über alles zu diskutieren. Dadurch kann man es gründlich und ausführlich behandeln und hat dann eine gute Grundlage, wenn es Zeit für die Implementierung ist.

Wie Du ja sagtest, könnte man jetzt verschiedene Arten von Boni/Mali, Leader.Charaktere, Anzahl, etc. diskutieren.

da wird sich irgendwann schon ein klares Bild abzeichnen.

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Beitrag von master130686 » Dienstag 7. August 2007, 22:01

Als Arten von Boni/Mali würde ich folgendes vorschlagen:

1. Forschungsboni/-mali in Prozent oder in Forschungspunkten
1.1 für Forschung allgemein
1.2 für die einzelnen Forschungsgebiete

2. Geheimdienstboni/-mali in Prozent oder in Geheimdienstpunkten
2.1 für den Geheimdienst allgemein
2.2 für die einzelnen Geheimdienstgebiete

3. Militärboni/-mali
3.1 für Schiffsangriff für Flotte Imperienweit oder Flotte des Leaders
3.1.1 erhöhte/verringerte Zielgenauigkeit
3.1.2 erhöhte/verringerte Erfahrung
3.2 für Schiffsverteidigung für Flotte allgemein oder Flotte des Leaders
3.2.1 erhöhte/verringerte Manövrierbarkeit
3.2.2 erhöhte/verringerte Schildwiederaufladerate
3.2.3 verbesserte/verringerte Hülle
3.2.4 verbesserte/verringerte Schilde
3.2.5 verbesserte/verringerte Schild-/Hüllenreparatur
3.2.6 Boni/Mali auf gesamelte Erfahrung
3.3 für planetare Verteidigung Imperienweit
3.3.1 verbesserte/verschlechterte planetare Schilde
3.3.2 verbesserte/verschlechterte Bodenkampfwerte für verteidigende Truppen
3.3.3 Boni/Mali auf gesamelte Erfahrung
3.4 für planetaren Angriff Imperienweit
3.4.1 verbesserte/verschlechterte Bombardierung (=bessere Wirkung gegen planetare Schilde)
3.4.2 verbesserte/verschlechterte Bodenkampfwerte für angreifende Truppen
3.4.3 Boni/Mali auf gesamelte Erfahrung
3.5 für Schiff-/Basenbau in Prozent oder Latinum
3.5.1 erhöhte/verringerte Baugeschwindigkeit
3.5.2 erhöhte/verringerte Baukosten (Latinum)
3.5.3 erhöhte/verringerte Baukosten (Ressourcen)
3.5.4 erhöhte/verringerte Baukosten (Latinum & Ressourcen)

4. Politische Boni/Mali
4.1 Moralboni/-mali Imperienweit
4.2 Diplomatieboni/-mali
4.2.1 Boni/Mali auf Bestechungskosten/-erfolgswahrscheinlichkeit
4.2.2 Boni/Mali auf die Beziehung zu anderen Rassen
4.3 Boni/Mali auf Wahl zum Senatsvorsitzenden

5. Wirtschaftliche Boni/Mali
5.1 Boni/Mali auf Erträge von Handelsrouten
5.2 Boni/Mali auf Latinumerträge
5.3 Boni/Mali auf Ressourcenproduktion
5.4 Boni/Mali auf Kosten (Verkauf/Ankauf) im Handelsmenü
5.5 Boni/Mali auf Verlustrate im stellaren Lager
5.6 Boni/Mali auf Planetenwachstum
5.7 Boni/Mali auf Terraforming
5.8 Boni/Mali auf Gebäudekosten
5.9 Boni/Mali auf Gebäudeupgradekosten

6. Sonstige Boni/Mali
6.1 Boni/Mali auf maximale Leaderzahl
6.2 Boni/Mali auf Scanner (Reichweite und/oder Scanstärke)
6.3 Boni/Mali bei Borgangriff
6.4 Boni/Mali auf Zufallsereignisse
6.4.1 erhöhte/verringerte Anfälligkeit
6.4.2 erhöhter/verringerter Schaden von Zufallsereignissen (z. B. Erdbeben, Kometeneinschläge...)

Punkt 6.1 sollte insgesamt nur ein Leader haben und die Wahrscheinlichkeit seiner Existenz sollte gering sein.


Das sollte erstmal reichen. Wenn jemandem noch was einfällt oder jemand Verbesserungs- und/oder Änderungsvorschläge hat, immer her damit.
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