Monde

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Malle
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Re: Monde

Beitrag von Malle » Sonntag 23. März 2008, 10:47

habs schon ganz gelesen, hört sich ja vernünftig an. Allerdings ist ich die Annahme, dass wir den Schwefel und Kohlenstoff (nach der Trennung vom Sauerstoff) in der Atmosphäre nicht nutzen/transformieren/einkapseln können in weniger treibhausschädliche Atome/Gase mit Strahlungsschutzwirkung, zwar plausibel, würd ich aber unter atomphysikalischen Zukunftstech-Gesichtspunkten (achtung, totschlagargument) für möglich erklären, dass man durch Neutroneneinfang (siehe Entstehung schwerer Elemente bei einer Supernova (okay okay Energiemengen ich weiß, aber die hätten den Vorteil, nur einmal aufgewandt werden zu müssen und übrigens per Kernfusion in der sterbenden Sonne befeuert zu werden, genauso wie die Reaktoren, die wir in der Zukunft haben)) großflächig die atomare Zusammensetzung der gegebenen Atmosphäre verändert. Gebe zu, dass dafür vermutlich 2000+ Energie vonnöten wären, aber wir haben ja auch eine Kolonieschiffflotte, die 4 Mrd. Menschen beherbergt, die muss also sowieso reich an Energiegeneratoren sein. Aber da ist ne Schwachstelle zu sehen, das stimmt schon. Gerade weil man hier auch sagen könnte, na prima, bei soviel (praktisch unendlicher) Energieerzeugung, die vorhanden ist, kann ich auch die Energie für die Kolonisten dauerhaft aufbringen auf den toten Monden. Ich würde davon Abstand nehmen, weil die Energieversorgung auf Dauer doch erstens nicht so ungefährlich ist von der Reaktorsicherheit (Anschläge, Terroristen) und es evtl. auch im Versorgungsnetz mal zu Überlastungen wie bei meinem DSL-Anschluss kürzlich kommen kann und wenn dann halt auch die tägliche Nahrungsaufnahme von meinem DSL-Anschluss abhängt, ist das mitunter blöd :). Gut es gibt Kondensatoren, Batterien und sonstige Energiespeicher, aber trotzdem.

Ein paar nette Zahlen zum Energiebedarf Deutschlands (80 Mio Einwohner wie wir ja wissen), der den gesamten Bereich umfasst und direkt und indirekt von unserer natürlichen Energiequellen gedeckt wird: http://de.wikipedia.org/wiki/Größenordn ... joule_-_EJ

Zum Magnetfeld (http://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld) muss man den Venuskern stark erhitzen (durch Waffen vermutlich) und die Rotation schneller machen. Das könnte bei den Dimension langwierig werden, denn wie bekommt man eine eisenhaltige Kugel ohne Berührung schneller auf der Stelle rotiert? Klar, mit einem externen Magnetfeld. Nun müsste man selbiges nach Erhöhung der Rotationsgeschwindigkeit nur irgendwie auf den Planetenkern ausrichten und evtl. dort sogar Induktionswärme erzeugen. Alles in der energetischen Größenordnung einer Tagesproduktion Sonnenenergie. Hört sich schon etwas phantastisch an, aber wenn wir von einer Kolonieschiffflotte von schätzungweise 4 Mio. Schiffen mit 4 Mio. großen Fusionsreaktoren ausgehen, könnte man diese Aufgabe in 50 Jahren stemmen. Und mehr Schiffe würden die Dauer verkürzen, ganz wie es in unserem Game der Fall ist. Klasse nicht? ;)


Was den Mond angeht hast du ja recht, aber das ist so schon im Spiel mit drin, d.h. die Ressourcen, die es auf dem Mond gibt, gibt es auch auf dem darunterliegenden Planeten (ist auch wissenschaftlich Fakt nach der Schwere-Elemente-Enstehungstheorie). Also sagen wir einfach, die Leute, die in den BotE-Minen arbeiten, arbeiten z.T. auch halt aufm Mond. Die können ja pendeln. Ist halt immer Feierabendstau auf der Mondautobahn, was solls ;). Und man braucht keine teueren Kontinuumantriebsschiffe, ist also auch rentabel, wenn die unten auf dem habitableren Planeten wohnen. Bei milliardenhaften Pendlern Erde-Venus wär ich da vorsichtiger, da braucht man schon die besseren Impulsantriebe, ist etwas teuer glaub ich. Nichtsdestotrotz könnte man das Pendlervolk auch dem jeweiligen Planeten zuordnen und so zumindest erklären warum die Venus in BotE als kleiner Klasse N Planet trotzdem 10 Mrd. "beherbergt". Müsste man dann aber auch auf andere Planetensysteme übertragen und bei Anwesenheit eines Klasse M Planeten die Kapazitäten der anderen Planeten raufschrauben, auch ne interessante Idee bzw. ein interessanter Effekt.


Monde bei Gasriesen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Io_(Mond) ) haben das Problem der 6000fachen Gezeitenkräfte. Da wird wieder enorm viel Energie für großräumige Gezeitenkraftkompensatoren auf lange Zeit hin bzw. dauerhaft beansprucht (man denke daran, auf terraformierten echten Planeten nur einmal und nie wieder).


Alles in allem stehen wir nun vor 2 Alternativen, entweder gar kein Klasse C und N Terraforming oder Akzeptieren einer genügend hohen Energieerzeugung und -umwandlungskapazität in passende Magnetfelder und katalytische Atomumwandlung der Gase.

Orco
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Re: Monde

Beitrag von Orco » Sonntag 23. März 2008, 18:25

ich plädire dafür nurnoch klasse M, L und O terraformbar zu machen. Und minen schiffe einbauen die auf den anderen planeten minen errichten.

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Malle
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Re: Monde

Beitrag von Malle » Sonntag 23. März 2008, 18:32

wäre machbar und geht in die Richtung meiner Habitat-Idee (wohnen wo's schön ist und arbeiten wo's dreckig ist). Allerdings wären dann etwa die Hälfte aller Planetensysteme im Spiel unbewohnbar, weil dort kein L,M, oder O Klasse Planet vorkommt (was auch realistisch ist, so häufig sind die nicht). Denke, dass du G, H, K und P ruhig reinnehmen darfst, so krass sind deren Bedingungen laut Beschreibung bzw. Definition auch wieder nicht (immerhin sind 5% der Planetenbeschaffung meistens undefiniert, schau mal nach, das könnten z.B. die Pole sein, an denen anderes / kälteres Klima herrscht oder der Äquatorstreifen, der normale Bedingungen beinhaltet). Auch Klasse Q Planeten haben laut Beschreibung Teile von Klasse M Bedingungen, nur eben sehr wild durcheinander. Einzig Klasse C und N sind vergleichbar mit Klasse A und Y, also unbewohnbar in meinen Augen auf längere Sicht. Evtl. könnte sich aber die Bevölkerung wie ne Art Belegschaft alle paar Jahre austauschen, aber das is jetzt mehr Spinnerei ;).

Ares
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Re: Monde

Beitrag von Ares » Dienstag 25. März 2008, 18:58

was meinst du mit habitatringen?
Signaturen sind platzverschwendung...

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Malle
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Re: Monde

Beitrag von Malle » Dienstag 25. März 2008, 19:15

siehe anderen Thread. Es sind zusätzliche Habitate, im Prinzip ganze Wohngegenden, die an die Stadtränder angegrenzt werden. Nun könnte man sagen, wieso ist da noch Platz? Ganz einfach, Platz ist immer noch da, denn ganz kann der Raum nicht ausgenutzt werden, da entsteht vorher ein Verkehrsinfrastruktur- und Versorgungsinfarkt. Das ist aber bei Pendlerwohnungen nicht der Fall. Warum? Eben weil die Arbeitenden / Aus ihren Häusern gehenden Menschen nicht den innerstädtischen Verkehr und die innerstädtische Nahrungs- und Wasweißichnochalles-Versorgung belasten, weil sie auf einem anderen Planeten arbeiten und tagsüber leben. D.h. der Traffic geht vertikal ergo schaufelt das insgesamt noch einmal einen Arbeiterüberschuss, den es sonst nicht gäbe. Wenn man nun den Habitatringen den Saft abdreht, gibts folglich Moralmali wie bei einer Hungersnot. Das ist die Kehrseite der Medaille, dafür, dass die Ringe kaum Energie kosten werden.

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Re: Monde

Beitrag von Dennis0078 » Dienstag 4. Dezember 2012, 09:54

Man könnte Monde auch als Shperen-Bilder abspeichern.
Und dann per Zufall bei den Planeten integrieren.
Würde auch mit anderen Objekten funktionieren.
So könnte man eventuell später mal ein Zufallsereignis daraus machen.

Eventuell lässt sich das auch bei Ringe anwenden.

Man müsste natürlich eine Planeten.data machen und rein Schreiben welche Monde/Ringe bei welchen Planten generiert werden dürfen.
Also z.B

ClassA00:Mondshpere1,Mondshpere2,Mondshpere3,Ringshpere1,Ringshpere5
ClassA01:Mondshpere3
ClassA03:
ClassA04:Ringshpere5
.
.
.
.

usw.

Hab mal ausprobiert die ändern auch die Größe mit *g*
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Monde0.png
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Re: Monde

Beitrag von Vuto » Dienstag 4. Dezember 2012, 10:40

Tolle Idee, Terra 3 verdient seinen Mond.

Die Darstellung als Sphäre eröffnet eine ganze Reihe von Möglichkeiten und sieht auch noch sehr gut aus.

"Captain, eine Kontinuumschockwelle rast auf uns zu, die Ursache scheint die Explosion einer der khayrinischen Monde zu sein." :shock:
Zuletzt geändert von Vuto am Mittwoch 5. Dezember 2012, 00:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Monde

Beitrag von Dennis0078 » Dienstag 4. Dezember 2012, 18:14

Ich habe mir überlegt, sollte es mal irgendwann ein Borgäquivalent geben. könnten assimilierte Planten auch eine entsprechende Shpere bekommen. :wink:

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Re: Monde

Beitrag von rainer » Mittwoch 5. Dezember 2012, 06:17

hatte jetzt mal wieder Star Trek Supremacy angespielt (das ja immer noch keine KI hat) ... dort gibt es Monde. Als bisher einzigen Sinn , den ich bisher dort entdeckt habe, gibt es da ein Gebäude (also zu bauen), das je Mond dann Zusatz-Bevölkerung gibt. Das ganze nach Mondgröße:
4 kleinster Mond (1 Mondpunkt) = z.B. 3 x 4 Monde = 12 Bev.
x kleine Monde (2 Mondpunkt) = 5 Bev.
x mittlere Monde (3 Mondpunkt) = 8
x große Monde (4 Mondpunkt) = 10

per Gebäudeupdate könnten dann Mondpunkte auch verdoppelt werden (doppelte Bevölkerung). Auch Ressourceproduktion könnte man dann an Mondpunkte ranhängen.

Für mich haben Monde aber jetzt erstmal keine große Prio ... die Idee ist aber nicht schlecht, meine ich. Und Bevölkerung zu erhöhen, war ja auch schonmal ein Wunsch.

...könnte man noch weiterspinnen: künstlicher Mond bzw. Habitat: +20 Bevölkerung...

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