Monde

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Malle
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Re: Monde

Beitrag von Malle » Montag 17. März 2008, 05:26

wieso realitätsverlust? Der Mond hat keine Atmosphäre, nur eine dünne Exosphäre im Gegensatz zur Venus, d.h. er ist Ziel dauernder Einschläge (und da rieselt eine Menge Kleinzeugs runter -> großer/größerer Energieschild vonnöten), weil er auch noch im Verhältnis zur Erde so groß und schwer ist und Meteoriten anzieht. Da ist deine Kolonie völlig ungeschützt. Immerhin hat man auf der Venus wenigstens was, nämlich Atmosphäre und Plattentektonik/Vulkanik, mit der man was "anfangen" kann (Atmosphärenreaktionen in Gang setzen, die Treibhauseffekt reduzieren z.B. und Temperatursenkung zur Folge haben), der Mond ist tot, punkt, da geht gar nix mehr. Von daher lass ich den selbstsicheren Ton nicht gelten in dem Fall. Da kann man sich schon mehr Entwicklungs- und Terraformpotential vorstellen als auf Klasse C Welten, die ja eh nur sehr wenig Bevölkerung zulassen im Spiel. Die Maxime ist eindeutig: So wenig tote Planeten wie möglich kolonisieren, weil es eben mitunter auch unwirtschaftlich ist, aber das ist nur ein Grund unter einigen.

Denk auch dran, dass ein Klasse N Planet wie die Venus mit schätzungsweise 20-30 Terraformpunkten spieltechnisch 50-60 Jahre Terraformarbeit (1 Runde anfangs = 2 Jahre Realzeit) für ein Kolonieschiff bedeutet. Das sollte das ganze doch schon etwas relativieren, wenn die so lang dran schaffen müssen oder?

Ihr seid alle etwas schnell, andere realitätsfern hinzustellen und euch die Krone der Vernunft aufzusetzen. Finde, da sollte man etwas mehr ab- und zugeben können. Das sind doch alles nur Plausibilitätsbetrachtungen mit undefinierten Varianzen..

Dass wir zu Anfang mit einer gewissen Tech starten, ist eigentlich logisch. Was willst du denn ohne Überlichtgeschwindigkeit machen allein in deinem System? Däumchen drehen? Eben. Es gibt eine TNG-Folge (Ronin z.B.), die sich mit den Problemen einer Terraform-Kolonie beschäftigt. Das wirkt da alles sehr künstlich auf dem Planeten. Also nicht Genesis-like, dass man aus Klasse C ein M macht. Und dass man Magnetfelder ausrichten kann im Planetenmaßstab, sollte man einfach mal ab ner gewissen Tech im Geiste abnicken dürfen finde ich.

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Re: Monde

Beitrag von Joker » Freitag 21. März 2008, 12:27

Da muss man wohl etwas ueberzeugungsarbeit leisten ;)
.) dauernder Einschläge
Eine Zivilisation die in das weltall aufbricht
hat bereits das problem der einschlagproblematik geloest.
Selbst unsere zivilation bebobachtet bereits!
Wobei unsere Ziv. noch (sehr) weit davon entfernt ist kolonien zu gruenden.

.) Venus
Die Venus ist der lebenfeindlichste ort im system
450 Grad Temp.
90 bar druck
Schwefelsaeureregen
Kein wasserstoff (geschweige denn wasser)
Tage die laenger sind als jahre
Kein magnetfeld
Keine konvektion im inneren, kein vulkanismus.
Einfach ausgedruckt die Venus verdampft ganz langsam unter der sonne.

Terraformen ist mit einer atmosphaere die aus 96% CO2 besteht enorm schwer
Noch dazu vergiss bitte nicht die albedo der venus betragt 0.76
also die venus reflektiert bereits 2/3 des einfallenden lichts zurueck in universum.
Nimmst du der venus diese atmo. dann sinkt die albedo und es wird wieder heisser.
Du musst permanent unmengen an energie aufwenden um die enegrie wieder los zu werden
aber die Venus steht 1/3 naher an der sonne als die erde und bekommt 1,9mal so viel energie von der sonne zugefuehrt.

Aber werum rede ich mir dem mund fusselig ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Venuskolonisation
und malle No offense!
Ich tibbe darum auf weiderholte rechtschriebfehler aufmerksahm zu machen!

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Re: Monde

Beitrag von Malle » Freitag 21. März 2008, 14:34

sicherlich. Bin trotzdem überzeugt, dass Jahrhundertelanges Eingreifen in die Atmosphärenentwicklung ausreicht um wenigstens einen kleinen Lebensraum dort unten zu schaffen. Ne Klasse M Welt kriegst du ja auch im Spiel nicht, da die Klasse N Welten nur 1 Mrd. oder so beherbergen.

Und die Einschlagsproblematik, tja, wir beobachten ja viel aber abwehren, ablenken und abschießen musst du die Dinger immer noch selber. Geht sicher nicht so ganz ohne Energie, weil auch grad die Kleinstteilchen (metergroße Bröckchen) durch ihre Geschwindigkeit großen Schaden an Gebäuden, die auf Atmosphäregeschützten Planeten deutlich kostensparender und wartungsärmer (ungepanzerter) gebaut werden (müssen), anrichten.

Wenn man alles zusammennimmt, entscheide ich mich lieber für ne anfangs zu heiße, dann aber runtergeregelte und chemisch gereinigte Venus ;).

Aber das ist geschmackssache. Denke nur dass es prinzipiell besser ist wenn etwas >0 ist in diversen Gleichungen statt infinitesimal 0 oder gleich ganz 0 (wie die Atmosphäre z.B.). Dann muss man nur lang genug und mit den richtigen Methoden arbeiten, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten ;).

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Re: Monde

Beitrag von Joker » Freitag 21. März 2008, 19:46

Ich gebs auf!

Wenn ein diskussionspartner keinen millimeter von seiner vorgefestigten meinung abrueckt
ist jedwede weitere diskussion sinnlos
Ich tibbe darum auf weiderholte rechtschriebfehler aufmerksahm zu machen!

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Re: Monde

Beitrag von Malle » Freitag 21. März 2008, 19:50

wieso sollte ich? Es geht ja hier um nichts und ich hab mir die Links und Sachen angeschaut und ganz ehrlich, dass das mit Algen Jahrtausende dauert mit der Venusterraformierung ist mir schon klar, nur gehe ich da einfach drüber hinweg mit dem Verweis, dass es in der Zukunft wohl was besseres wie Algen geben wird für diese Aufgabe. Gleiches könnte man für die Mondthese behaupten, allerdings meiner Meinung nach mit größeren Annahmen, also lassen wir's dabei.

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Re: Monde

Beitrag von Joker » Samstag 22. März 2008, 09:49

Malle!!!

Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion
> Eine Diskussion sollte unabhängig vom Thema von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Zu einem guten Diskussionsstil gehört es u. a., gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt sie vorschnell zu verwerfen.

Wenn du mit deiner venus-terr.therorie daherkommst
legst du das mit technologien dar
die erst in ferner zukunft existieren.
Die theorien der anderen zerpflueckst du jedoch mit dem argument
dass >heutige< technologien dies gar nicht leisten koennen.

Du fuehrst keine disskusion
stattdessen versuchst du andere von der richtigkeit deiner aussagen zu ueberzeugen
Stichhaltig sind deine argumente jedoch nicht.
Alle zweifel wischt du mit dem argument der zukuenftigen technologie vom tisch.
Die naturkonstante wird jedoch auch noch in Mil. die selbe sein wie heute.
Ich tibbe darum auf weiderholte rechtschriebfehler aufmerksahm zu machen!

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Re: Monde

Beitrag von Malle » Samstag 22. März 2008, 09:56

aber das stimmt doch gar net (nein, nicht dass mit der Naturkonstante, das andere, was du über mich sagst). Lies die letzten 2 Sätze nochmal. Ich versuche die Anforderungen gegenseitig in Relation zu bringen und denke, dass es schwieriger sein wird, ohne Atmosphäre technisch und wirtschaftlich rentabel auszukommen statt mit chemisch toxischer und zu heißer/kalter Atmosphäre irgendwie zukunftstechmäßig zu arbeiten. Du willst mir ja sagen, dass es leichter wäre, auf Dauer ohne Atmosphäre nur auf die Technik angewiesen zu sein. Das ist in etwa dann so wie in einer Raumstation, nur um den Faktor 1 Million größer in den Ausmaßen in etwa. Da haperts bei mir, das will mir nicht in den Kopf, dass das energetisch geht. Was allein in Star Trek schon ne Station an Energie verbrät, und dann erst ne Riesenkolonie. Wo kommt denn das Wasser überall her? Doch wohl vom Replikator. Na super, was das an Energie kostet. Stell dir vor, so ein Generator verabschiedet sich->alle verdursten. Gut, die Venus soll angeblich auch kein Wasser haben. Immerhin kann man das "Wasserbomben"-Szenario dort noch anwenden, während auf dem Mond alles Wasser direkt verdampft und sich verflüchtigt. Auf einem Atmosphäre-Planeten kann man sich vorstellen, dass nach erfolgter Umwandlung dieserjener Atmosphäre und des fruchtbaren, weil geologisch/vulkanisch eben nicht toten Bodens relativ normales/tech-unabhängiges Leben möglich ist, was wiederum länger halt, Stichwort Duracell-Batterie. Während du bei egal welchem Techstand auf einem toten Mond immer und das ist Fakt denk ich mal, immer auf die Technologie angewiesen bist. Also wenn wir schon von Zukunftstech reden, sollte sie doch so beschaffen sein, dass sie energetisch günstig ist quasi und nicht versucht, die Natur zu ersetzen, sondern sie umzuformen, dass sie fast von alleine den Menschen / das Alien von selber tragen kann. Irgendwo muss man sich auch für eine von mehreren gangbaren Möglichkeiten entscheiden, was man in seinem nicht-notwendigerweise "real"-realistischen, aber hoffentlich nachvollziehbar-realistischen Universum haben will. Und das tue ich hier.

Übrigens hat der Mond auch einen langen Tag, nämlich genau einen Monat lang, soviel Unterschied ist da auch nicht. Ich sehe das Terraforming auch mitunter als Durchlaufen einiger biologischer Anpassungsprozeduren, in denen die Kolonisten langsam an die herrschenden Verhältnisse angepasst werden und weniger als ein großer Tech-Akt. So, jetzt darfst du wieder ;). Aber die Argumente müssen in letzter Instanz, nachdem sie halbwegs plausibel erscheinen, auch spieltechnisch sich untereinander messen. D.h. das spieltechnisch günstigste Argument/Szenario unter äquivalenten Möglichkeiten gewinnt, so einfach ist das ;).

:lol: ich weiß was ne Diskussion ist und wovon sie geprägt ist, aber danke der Aufklärung ;).

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Re: Monde

Beitrag von Ares » Samstag 22. März 2008, 11:29

Malle ich finde auch, dass du nicht nur von deinem Standpunkt nicht abrückst, sondern auch inkonsequent in deiner Argumentation bist.
Zum einen gehst du davon aus, dass du weißt, wie die einzige Möglichkeit besteht, einen Mond als Kolonie zu nutzen. Und deshalb ja keine Terraformung möglich ist.
Zum Anderen sagst du, dass es einfacher ist, auf noch viel lebensfeindlicheren Planetoiden als dem Erdmond, also Planeten wie der Venus, Terraformung so betreiben, dass es ohne energieaufwand, etc. funktioniert....

Wenn du reintheorethisch davon ausgehst (was du musst) dass das hier ALLES reinspekulativ ist, kannst du nicht davon ausgehen, dass du weißt, wie futuristische Terraforming-prozesse genau funktionieren, welche Parameter sie haben und wo sie ihre Grenzen besitzen.
Wenn du dir nun überlegst, wie extrem Lebensfeindlich die Venus ist und sagst, dass man, wenn die Venus im entsprechenden Tech-status kolonisierbar ist, den Mond nicht ebenso terraformen könnte, muss dir das doch schwachsinnig und inkonsquent vorkommen, oder?

Du kannst nicht eine andere Spekulation mit dem selben Argument zerreisen, mit der du deine Eigene stützt.

Und wenn du nun zusätzlich betonst, dass man, wenn man die enorme Nutzfläche geeigneter Monde und deren extrem hohe Anzahl in jedem Sonnensystem berücksichtigt UND davon ausgeht, dass eine moderne Zivilisation, die diese Planetoiden terraformen kann, auf Platz für Bevölkerung angewiesen ist, dieselbe Zivilisation NICHT diese Monde terraformen würde, geht mir einfach der Hut hoch.
Das ist einfach unvernünftig, inkonsequent, unlogisch und nicht neutral betrachtet.

Selbst wenn diese Zivilisation aus 99% Mondmuffeln besteht, sind das immerhin noch bei 300 Mrd. 3Mrd. Nicht-Mond-Muffel!
Wenn diese nun eben lieber in einer Wohung in einer möglichen Steinwüste mit der Größe eines Mehrfamilienhauses wohnen wollen und können, anstatt in einer 5 m² wohnung in der city, warum ist das dann bitteschön unrealistisch?
Zuletzt geändert von Ares am Samstag 22. März 2008, 11:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Malle » Samstag 22. März 2008, 11:36

ihr differenziert nicht stark genug. Lest nochmal. Außerdem, was ist das für eine Argumentation: Muss jeder, der ne Meinung hat, davon abrücken, nur weil ein anderer ne andere hat? :lol: These-Antithese-Synthese funktioniert für das Endergebnis einer Diskussion, aber nicht für den Meinungen, die die Stützen der Thesen und Antithesen bilden, sonst hast du nur noch Meinungs- = Thesenbrei. Kommunikation für Anfänger..

und überhaupt, was habt ihr eigentlich gegen jemand, der bei seiner Meinung bleibt, weil er meint, dass er bisher noch kein stichhaltiges und gewichtiges Gegenargument oder gar Thesenkiller gehört hat? Solltet ihr auch mal lernen. Ich respektiere ja eure Meinung, respektiert also auch meine.

Und dass ich dieselben Argumente dagegen wie dafür nehme stimmt eben bei näherer Betrachtung nicht. Findet es raus ;).

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Re: Monde

Beitrag von Ares » Samstag 22. März 2008, 11:43

du sagst, wir lesen nicht deine threads, aber liest du Unsere?
Ich sag nicht, dass deine Meinung vollkommen falsch sein kann, aber du begründest nicht, warum unsere Widerlegungen von dir einfach ignoriert werden? So was meinte Joker mit "auf den Diskussionspartner eingehen".
Wenn du mir meine Argumente, Gegenargumente und die Widerlegungen deiner Argumente vernünftig widerlegst, ohne andauernd deinen Standpunkt zu wiederholen, dann bin ich ruhig und sage: ok, malle du hast vollkommen recht ODER ok mall da hast du teilweise schon recht.
Aber das machst du leider nicht.
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Re: Monde

Beitrag von Ares » Samstag 22. März 2008, 11:50

Malle hat geschrieben:und überhaupt, was habt ihr eigentlich gegen jemand, der bei seiner Meinung bleibt, weil er meint, dass er bisher noch kein stichhaltiges und gewichtiges Gegenargument oder gar Thesenkiller gehört hat? Solltet ihr auch mal lernen. Ich respektiere ja eure Meinung, respektiert also auch meine.
Malle!
Es geht hier nicht darum, ob wir was gegen dich haben oder nicht. Und es geht auch nicht darum, ob wir deine Meinung respektieren oder nicht. Denn du hast schließlich das Recht zu denken und zu glauben, was du willst.
ABER darum geht es hier nicht !
Das Problem ist, das joker langsam leider wirklich recht hat mit der Tatsache, dass du auf den anderen Diskussions-partner nicht eingehst außer mit dem Argument "ihr hört ja mir nicht zu".
Auf einsamen Posten zu stehen, wenn man als einziger eine andere Meinung vertritt, ist natürlich scheiße, und die anderen dürfen nicht davon ausgehen, dass diese eine Person deswegen Unrecht hat, aber erstens machen wir das nicht und zweitens kannst du nicht vernünftige Argumente einfach ignorieren.
Und das machst du einfach. Also bring mir deine "Thesenkiller", aber bitte solche, die nicht fadenscheinig sind, so dass man über diese wieder diskutieren muss.

PS: vergiss mal bitte nicht, dass ich nichts gegen dich habe, also bleib sachlich
Zuletzt geändert von Ares am Samstag 22. März 2008, 11:56, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Monde

Beitrag von Malle » Samstag 22. März 2008, 11:52

soviele Leute beteiligen sich nicht an der Diskussion (ihr beide und ich ;)), also steh ich nicht alleine da. Ich ignoriere keine Argumente, ich liefere Gegenargumente, die ihr ignoriert. Und jetzt hört mit dem Geschwätz auf, ist ja fürchterlich :lol:..

Ich hab auch ein paar Thesenkiller wie die Wasser-Geschichte und die Replikatorenergieabhängigkeit, die auf der Venus nach Abschluss der Terraformarbeit und Wassermeteoriteneinschlag (siehe jokers wikipedia link) nicht mehr gegeben ist, auf dem Mond schon. Aus nix wird nix, oder muss ich erst erläutern, dass aus Eisen und Nickel nicht energetisch günstig Wasser entsteht und wie schwer ne gute Mondatmosphäre wäre, die man da selber basteln oder irgendwie rankarren müsste, von den initialen Verflüchtigungs- respektive Dichteproblemen mal ganz abgesehen. Wo keine anständige Rotation herrscht, bleibt die Atmosphäre eben nicht so leicht bis gar nicht kleben und muss schon breitflächig aufgedampft werden. Da sind mir ein paar chemische Kettenreaktionen doch sehr viel wahrscheinlicher durchzuführen bzw. stelle ich mir deutlich einfacher vor, welche die Venusatmosphäre reinigen und temperaturregeln sollen.

Ich hab mich nur für mich entschieden zwischen 2 Szenarien und zwar für das, was ich am wahrscheinlichsten halte. Ihr könnt ruhig weiterdiskutieren, vll. ändere ich ja noch meine Meinung, da muss aber mehr kommen.

P.S. ich und nicht sachlich, das ist ja mal was anderes. Bei dir sehe ich das allerdings häufiger. Fadenscheinig is nich, alles klar?

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Re: Monde

Beitrag von Orco » Sonntag 23. März 2008, 00:25

Das wasser problem ist ja recht leicht gelöst. Es ist recht einfach hölen zubuddeln und diese als kavernen zu nutzen,welche dann wasser aufnehmen. Nun muss man nur wasser in diese kavernen füllen. Gibt genug gefrorenes wasser in unserem sonnensystem für diese aufgabe. Womit man sicher kleine meere anlegen kann aus denen diese mondkolonie wasser bezieht. Auch wird es sicher möglich sein riesen kuppeln zu erstellen in denen farmen angelegt werden können. Somit hätte man atmosphäre.
Das problem der einschläge ist in startrek ja mal ganz leicht gelöst. Das selbe problem haben raumschiffe die durchs all fliegen. Das es überall kleine partikel gibt die sie eigentlich durchlöchern. Dafür gibs den deflektor, welcher wenn ich mich recht erinnere sehr wenig energie nutzt und sogar noch funktioniert wenn der eigentliche schild schon lange dahin ist.

Und klar solch eine kolonie ist zum tode verdammt wenn die energiequellen versagen, aber das die gesamte kolonie nur einen kleinen generator hat ist recht unwahrscheinlich. eher würde man mindestens ein dreifach abgesichertes system haben das zusätzlich auf kleinere sektoren verteilt wird. Also ein dreifach abgesichertes system wo nur eins für ein kleinen teil verantwortlich ist. Wo selbst bei einem ausfall dieses systems nur ein bruchteil der kolonie betroffen wäre.

Und es ist doch auch noch am logischten das erstmal solche technisierte kolonien auf frischterraformten sytemen erstellt werden, bis der terraformungs prozess völlig abgeschlossen ist.
Demnach könnte man sich überlegen das man solche kolonien auch auf planten errichten kann die noch nicht geterraformt sind, und mit der zeit dafür sorgen das diese planeten langsam terraformt werden.

Und sicher solche mondbasen sind eigentlich nichts anderes als eine sternen basis. Wobei man einiges an energie und baumaterial sparen kann wenn man einen vorhandenen astronomischen körper zum bau nutzt. Wodurch man sich auch viel größere größen vorstellen kann.

in einem punkt hast du natürlich unumstößlichrecht. Das ein planet mit atmosphäre sicher bei erfolgreicher anpassung an die lebensform die dort sich aufhalten will. Sicher mehr platz für diese bietet.
Aber kurzfristig verbraucht eine technologischer lebensraum weniger energie als es benötigt einen fremden lebensraum anzupassen. Langfristig ist das natürlich ein anderes blatt.

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Re: Monde

Beitrag von Malle » Sonntag 23. März 2008, 07:05

okay. Zum Punkt der 3-fach Absicherung: Ein solches Failsafe-System bei einem Umfang von etlichen Millionen Quadratkilometern Fläche (kann mir keine 3,5 Mrd. Menschen auf 1000 Quadratkilometer vorstellen, da würden sich 1000 Menschen auf einem Quadratmeter bewegen->geht nicht). Die (Ober-)Fläche kann natürlich auch gebuddelt vertikal in den Boden sein, ändert nicht viel am Aufwand. Eine Station ist da sehr viel kleiner (Mondbasis=Sternenbasis^1Mio)-> Riesige Energiemengen für die breiten Deflektorschilde (vgl. Ausmaße eines Schiffs mit dem einer Planetenoberfläche). Vertikales Kolonisieren würde da vieles erleichtern, allerdings große Einsturzgefahren bei Bombardements->geringe Systembombardements-"Haltbarkeitswerte" und Sabotageschutz. Will halt nur sagen, dass man nicht vernachlässigen sollte, was unsere Erde bzw. eine Atmosphäre und Vulkanböden/Plattentektonik an Energie bereitstellen. Schaut euch doch nur mal an, was der Golfstrom bzw. dessen Strömung jeden Tag an Energie aufbringt. Das ist gigantisch (glaub an die 30000 Atomkraftwerke). Und jetzt kommt ihr..!

Man müsste ganze unterirdische Ozeane auf die Weise anlegen, denn ohne die Atmosphäre verflüchtigt und verdampft das Wasser ja sofort. Diese Prozedur, das Wasser in Form der gefrorenen Himmelskörper ranzubringen und so da reinzumanövrieren, dass das meiste davon unten bleibt und nicht von der ungebremsten Sonnenstrahlung und Hitze verdampft wird, erscheint mir problematisch.

Also wenn man das erlaubte, dann würde ich mindestens 200 Energie dafür veranschlagen. Und das sind recht viele Arbeiter in den Plasmareaktoren zu Beginn womit sich kein echter Vorteil bis Tech 6 ergeben würde. Später evtl. 1-2 Arbeiter. Aber noch ne kleine Rechnung zum Schluss: Mensch benötigt 15000 KJ pro Tag. 3,5 Mrd. Menschen benötigen 52,5 Billionen KJ. Mit ein paar Farmen ist da nicht viel zu machen denk ich, und außerdem verbrauchen die Kuppeln und künstlichen Anlagen/Böden auch ne Menge Strom, also kann mir mal jemand ausrechnen (und gleichzeitig mal einen vernünftigen Wert für den Energieoutput eines gängigen Star Trek Fusionsreaktors in BotF liefern), wieviel Energie dazu benötigt werden würde? Kann mir gut vorstellen dass die 200 Energie noch viel zu tiefgegriffen sind.

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Re: Monde

Beitrag von Joker » Sonntag 23. März 2008, 10:08

Jetzt zerpflueck ich dir dein teheorie malle ;)
und vorneweg ich habs nur schnell gegengelesen
also voll mit rechtschreibfehlern, bitte das zu entschuldigen.

Ein planet braucht ein magnetfeld && atmosphaere um leben zu erhalten
Das magnetfeld muss stark genug sein um gegen den sonnenwind an zu kommen
und hochenergetische strahlung um zu lenken
die aus den weiten des kosmos zu uns dringen.

Die atmoshaere selbst muss dicht aber nicht zu dicht sein und aus N2 && CO2 && O2 bestehen

Was hat die venus
Kein magnetfeld (winzig klein [entsteht durch den sonnenwind bei "interaktion" mit der atmosphaere])
Eine toxische atmoshpaere mit enorm hohem druck

Naechster fakt wasser auf der venus
Auf der venus gibt es kein wasser
man wird auch keines finden
Das ergibt sich aus der atmosphaere der venus
Wie kommts dazu
Wir nehmen jetzt die erde
rucken sie naeher an die sonne und "drehen" das magnetfeld ab.
Jetzt verdampfen erstmal die meere und fuehren dadurch zu einem enorm hohen treibhaus effekt
weit hoeher als es Co2 leisten koennte.
Das problem H ist das leichteste element
Fuer dich malle
aber diesmla bitte ganz lesen
http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=9897

Gut dann terraformen wir einfach mal
zwar nur im kopf ...
Die venus ist zu heiss aufgrund der starken sonneneinstrahlung und des treibhaus effektes
Wir muessen jetzt einen teil der sonneneinstrahlung mindern
Wie wir das machen ist jetzt mal unwichtig
Jetzt steht die frage im raum wohin mit den ganzen gasen und den schwefelverbindungen
gut auch das loesen wie irgendwie
Jetzt sinkt aber die albedo der venus und heizt den planeten noch zusaetzlich auf
daher muessen wir die abschirmung gegen sonneneinstrahlung verstaerken
Dadurch wuerden wir auch den effekt mindern das der sonnenwind unsere schoene neue atmosphaere wieder davon blaest.
Jetzt braeuchten wir wasser und zwar unmengen davon
Auf jupiter gibts genuegend H das O nehmen wir aus dem Co2
Wie wird das jetzt machen ist wieder mal unerheblich
Jetzt haben wir also einen planeten mit meeren einer N2 Co2 atmosphaere bei etwa 0,5-0,7 bar druck
Wir koennten jetzt organismen in das system bringen bakterien
Das problem dabei ist jetzt das das wasser leicht loesliche elemnte aus dem gestein loest und dadurch verseuert
(sieht man derzeit in DE recht gut beim tagebergbau)
Also muss man mal bakterien einbringen die damit fertig werden
aber jetzt keine lebenesfreundliche umwelt aufbauen.

ALso bleiben wir mal stehen machen einen schritt zurueck und schauen uns das ergebnis an
Der planet hat ein "schutzschild" um das zu viel an sonneneinstrahlung ab zu halten den planeten auf zu heitzen
Der planet hat eine atmosphaere bei etwa 1bar druck und ist auch nicht mehr giftig fuer mensch und maschine
Der planet hat meere zwar sauer aber immerhin Bild

Was der planet jedoch nicht hat ist ein Magnetfeld
Ein problem ein sehr grosses problem
den bakterien bestehn nur aus wenigen zellen (im vergleich zum menschen)
wenn diese wenigen zellen geschaedigt werden
werden die bakterien sterben oder mutieren oder sich nicht mehr teilen
Bei Menschen waere das ergebnis das selbe blos nicht ganz so tragisch oder vielleicht doch so tragisch
Wie auch immer, einfach nicht gut.
Jetzt brauchen wir auch ein schild das den gesammten planeten einhuellt um die stroahlung ab zu haten
Der schild gegen die sonneneinstrahlung braucht ja nur gegen die sonne gerichtet zu sein

Aber jetzt haben wir einen planeten der unmengen an energie verbraucht
aber der jetzt langsam terraformt werden kann damit er leben erhalten kann

================================

Der mond
Also ich wuerde den mond jetzt nicht terraformen
wozu?
Viel zu teuer viel zu aufwendig.
Ansiedeln wuerde ich mich da auch nicht
aber arbeiten.
In einer mine zB.
und da es auf dem (also unserem) mond nicht so heiss wird ...
und keine atmosphaere existiert die den namen verdient
bieten sich andere vorteile
Ich kann massebeschleuniger nuzten um dinge ins orbit zu bringen
Einmal einen gewaltigen schubs und schon ist das zeug dort wo ich es hin haben will
Ich lebe unterirdisch und brauche keinen schild bzw keinen so starken schild gegen die strahlung.
Buddeln muss ich sowieso um an das erz zu kommen.
Auf unserem mond gibts 3He damit kann ich kernfusion betreiben (zugegen bei unserem mond)

==============

Fazit:
Auf einem mond wird sich vor tech 5 keine kolonie aufbauen lassen (damit ist wieder nur unser mond gemeint)
Eine mondbasis die ein + auf schiffproduktion und minenprod. fertig (aber dann kann man es auch gleich weg lassen)
Fuer die planetenklasse der venus bedeutet das fazit auf unkolonisierbar

Idee:
Terraforming ab tech stufe >5 mittels gebaeuden waere sinnvoll
also mittels besonderen planetaren schilden und terraforming gebaeuden
die aber >immer< nicht wenig energie brauchen
um anfangs planeten wie mars lebensfreundlicher zu machen
und mehr lebewesen zu zu lassen.
Je hoeher die tech stufe desto lebensfeindlichere welten lassen sich umwandeln
wieder mit eigenen (besser upgradeable) gebaeuden.
---------
Den schild wuerde ich mit einer festen menge energie 250+ veranschlagen und zwar permanent
Das terraforming gebauede nimmt sich jedoch die restenergie aus dem system
also bleiben im system 72 energieeinheiten ueber, nimmt sich das gebaeude dies
Pro welt und umweltbedingung braucht es eine menge an energie die eben dieses gebauede "erwirtschaftet"
ALso mars 5000 energieeinheiten und zum erhalt ein 1/100 davon

=======================

Mit der mondidee wollte ich eigentlich monde um jupiter mit ins spiel bringen
da gasriesen im mom. keinen vorteil bringen.
Man koennte auch einfach nur eine zahl nehmen und beim jeweiligen planeten einblenden
Da die meisten monde ident sind .... (nehmen wir jetzt einfach mal an [wollen es ja machbar halten {nein nicht jeden mond, nur die grossen}])
Ich kann sie spaeter terraformen mittels des terraforminggebaeudes .....
Ich tibbe darum auf weiderholte rechtschriebfehler aufmerksahm zu machen!

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