Planeten werden nicht bevölkert

Wer Fragen zu Ingame-Angelegenheiten hat, der stellt sie bitte hier (viele Antworten befinden sich auch im Wiki: http://www.wiki.birth-of-the-empires.de)
Thromder
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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Thromder » Mittwoch 6. November 2013, 07:46

Amun hat geschrieben: Jeder Planet hat bereits seine individuelle Wachstumsrate, die beim kolonisieren zum Wachstum des Systems miteinbezogen wird, reicht doch vollkommen.
Ja, ich weiß.
Ich meine nur, daß wenigstens 1 Individuum der Zivilisation als Anfangsbevölkerung da sein muß. Weil ja 5% von 0 Bevölkerung ebenfalls 0 ist. Es also keine Steigerung geben würde.

Begründung für geringe Anfangsbevölkerung:
Hyperschnelle Kontinuum-Antriebe stören das Gravitationsgefüge von Planetensystemen. Teleportation von Lebewesen ist energieintensiv und mit relativ hohen Fehlerquoten verbunden. Was beim zeitnahen Rücktransport kein Problem ist, da sich die Effekte aufheben. Ohne Rücktransport führen die Fehlerquoten jedoch zu genetischen Veränderungen. Was ungünstig für die Fortpflanzung ist;)
Also bleiben nur konventionelle Antriebe für den Transport der menschlichen Bevölkerung.



Amun hat geschrieben:1 Punkt wäre OK, würde sogar 0,5 für in Ordnung halten.

Ja, klingt realistischer. Auch wegen dem Balancing.
Gut wäre es auch, wenn der Vorgang unterbrochen werden kann, ohne daß der Fortschritt verloren geht.

Amun hat geschrieben:Hast mir gleich weitere Arbeit fürs Wiki aufgebrummt :lol: Ist wohl doch nicht ganz so offensichtlich, werd die demnächst in die Tabellen einbauen. (sonst kannst du dir alles genauer über den Shipeditor ansehen)

Entschuldigung, wegen der Arbeit.
Wegen Wiki und Shipeditor. Da muß ich mich so nach und nach erst reinfinden. Günstiger ist da immer ein Ingame-Wiki;) (siehe x3 oder Ufo, xforce) Oder es stehen zwei Computer da oder wenigstens zwei Monitore;)
Bin auch noch nie über ca. 150 Runden hinausgekommen. Dann kam meist ein anderes Spiel dazwischen;))


Darkness hat geschrieben: Wo ist da ne Geschichte. :mrgreen:

3000 Jahre Kloster. Kurzer Kaiser paar Monate. Kennt dort jedes Kind;)

Darkness hat geschrieben: kampfesfreudigen Pazifisten

Pazifismus ist ein Prinzip. Des Menschen Bedürfnisse können daran ausgerichtet, aber nicht ersetzt werden. Führt unweigerlich zu temporären "Systemausfällen" (Amok, durchknall, Dogmatismus...)

Innerhalb der Strömungen des Pazifismus gab es immer wieder auch Streit über die wahre Lehre. Leider ist das Außenbild wie immer stark durch die Interessen der Herrschenden geprägt. Denen paßt diese Richtung nicht in den Kram. Läßt sich so schlecht für Annektionen nutzen.

Pazifismus der reinen Lehre braucht seine gesellschaftlichen Umstände. Gandhi alleine hätte wohl recht wenig bewirkt. Wenn der Schutz der Gemeinschaft nicht durch Moral, ethische Bedenken gewährleistet ist, brauch es auch für Pazifisten einen Schutz. Weil das viele negierten, ist es auch so schwer, dies von Generation zu Generation weiterzugeben;)

Aber es gab so "weiße Ritter" zu allen Zeiten (Robin Hood, Müntzer, Stülpner, Störtebecker...). Es wurde nur mit aller Macht versucht, sie als Bösewichter, Kriminelle, Terroristen darzustellen.

Wenn ich selbst Gewalt ablehne, heißt das im ersten Level, daß ich sie kritisch beäuge. Irgendwann werde ich selber nicht mehr mitmachen. Das kann bis dahin führen, daß ich auch dafür sorge, daß es anderen, denen das auch nicht gefällt, ebenso nicht passiert.

Wenn ich den Bunker sprenge, wo die Generale sitzen, die grade die Atomraketen abschießen wollen... Ist das Pazifismus? Im Sinne der von den Raketen Betroffenen schon. Aus Sicht der Generale im Bunker freilich nicht.
Natürlich könnte ich hoffen, daß die im letzten Moment darauf kommen, daß jedes Wesen auf der Erde ein Lebensrecht hat... Und diese Chance der menschlichen Reifung mache ich ihnen kaputt. Wahrhaft unpazifistisch.


Darkness hat geschrieben: müsste man vielleicht die Eroberung von feindlichen Schiffen ausklammern und nur noch ihre Beschädigung oder Zerstörung durch Sabotage zulassen um die Geheimdiensteffekte von den Kultureffekten zu trennen

Nönöö. Viele Wege führen nach Rom.
Sabotage vielleicht eher Einzelschiffe. Mitsamt Beschädigung?
Software Infiltration immer zusammengehörige Elemente. Beim Angriff von 10 Einzelschiffen muß jedes einzeln bearbeitet werden. Beim Angriff einer "Gruppe" reicht es, das Flaggschiff zu hacken. Freilich ist es möglich, daß sich einzelne Schiffe rechtzeitig aus dem Steuerungsnetzwerk ausklinken. Haben ja Erfahrung die Piloten;) Müssen dann aber auf einen Teil ihrer Möglichkeiten verzichten, da die Software (aus Sicherheitsgründen) auf die Cloude im Flaggschiff ausgelagert ist. Ergo können die eventuell nur entkommen...


Darkness hat geschrieben: Es ist sehr viel einfacher mit einer kleinen aber durchschlagskräftigen Schiffsflotte einen Planeten anzugreifen, als diesen komplett gegen eben jene Flotte abzuschirmen. Planeten sind halt einfach viel zu groß.

Du darfst bei der Betrachtung des Problems nicht vergessen, daß die menschliche Zivilisation der heutigen Zeit nur relativ geringe Erfahrungen mit der Planetenverteidigung hat.
Einen Planeten (bzw. ein Planetensystem) ist nicht zu vergleichen mit einem - wenn auch riesigen - Trägerschiff.
Das fängt schon damit an, daß eine ziemlich große Masse zur Verfügung steht. Wenn auch nur ein Millionstel davon quasi als Gegengewicht genutzt in bspw. Raumkrümmung umgesetzt werden könnte, hätte eine anfliegende Flotte arge Probleme, das Ziel zu erreichen.
Es ist ein grundlegender Fehler, anzunehmen, daß ein Planet mit konventionellen Mitteln verteidigt werden könnte. Ein Planet hat andere Vorteile, als Kampfschiff ist er ungeeignet.
Wie gesagt, sind wir da erst am Anfang.
Wirkliche Problem gäbe es erst, wenn die anfliegende Masse in der Größenordnung von Planetensystemen wäre.
Da wären wir dann beim intergalaktischen Äquivalent der "Seefahrernationen". Also derer, deren Heimat die Schiffe sind. Born of a new Major-Race;) (Pazifistisch defensiver Überhighteck, suchen nur nach "Tankstellen", unterstützen die Eigenständigkeit von Minor-Rassen)


Darkness hat geschrieben: Die Ressourcen, die benötigt werden einen ganzen Planeten mit Verteidigungsanlagen abzudecken, übersteigen jene für den Bau einer Flotte mit ausreichender Zerstörungskraft um ein Vielfaches.

Diese Anlagen müssen erstens nicht ständig in Betrieb sein. Zweitens kann es einen Kampfmodus wissenschaftlicher, ziviler Einrichtungen geben.
Stell Dir mal den Cern (Teilchenbeschleuniger) im Planetensystem vor. Schon bei der heutigen Ausgabe befürchteten ernstzunehmende Wissenschaftler das Entstehen kleiner schwarzer Löcher.
Nun, dann wird so ein Teil eben inmitten einer anfliegenden Flotte platziert. Wenn sie weiter manövrierfähig bleibt, werden jedoch alle Waffensysteme, die auf Teilchen beruhen eher Richtung schwarzes Loch abgelenkt. Selbst Energiestrahlen werden abgelenkt, zerstreut. (Ein Laser zur besseren Taschenlampe;). Nicht zu vergessen die Elektromagnetischen Impulse, die sämtliche auf Magnetismus beruhenden Systeme zumindest stören.

Freilich ist der Energieaufwand hoch, um sowas zu erzeugen. Aber wie gesagt ist die Energiequelle auch ganz schön groß in so einem Sonnensystem;) Und es muß nur erzeugt werden, nicht aufrechterhalten. Dafür sorgt die Flotte dann unfreiwillig mit jedem Versuch des "Energieaustausches".


Darkness hat geschrieben: Nur wird es auch hier an mangelnden Programmierressourcen scheitern

Freilich braucht es die dazu.
Aber erstens rechne ich eh damit, daß spätestens bei Snowden 2.0 ein weltweiter Programmiererstreik ausgerufen wird. Da das Coden für etliche eine Sucht ist;), werden die freilich nach Möglichkeiten suchen, weiterhin ihrem Laster zu frönen. Also wäre es gut, wenn einfach schick durchgestylte Ideen, schön logisch aufgebaut, alle Kinderkrankheiten schon erfasst, irgendwo greifbar rum liegen, daß sie einfach anfangen können, das in Maschinensprache zu übersetzen, statt sich erst mit irgendwelchen Ungereimtheiten auseinandersetzen zu müssen.
Es würde mithin als reichen, wenn Programmierer mitlesen und mal ab und an einen Tip geben, wo sich Sachen ins Gehege kommen oder gebündelt werden könnten;)

Zweitens glaube ich an die Kraft einer Idee.
Drum wäre ich bereit, an so einer ausgefeilten Projektvorlage mitzuarbeiten, auch wenn's dann nicht umgesetzt werden würde.
Aber stell Dir mal die Zeit vor, wenn das BotE läuft, alle sonstigen Sachen fertig sind. Selbst das 3D-Kampfmodul. Tja, was dann? Und dann liegen in den virtuellen Schubladen ein paar fertig geplante Projekte...

Und dann wäre da ja noch das Modden.

solong th.

PS: Macht einfach Spaß. So.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Amun » Mittwoch 6. November 2013, 16:26

Thromder hat geschrieben:
Amun hat geschrieben: Jeder Planet hat bereits seine individuelle Wachstumsrate, die beim kolonisieren zum Wachstum des Systems miteinbezogen wird, reicht doch vollkommen.
Ich meine nur, daß wenigstens 1 Individuum der Zivilisation als Anfangsbevölkerung da sein muß. Weil ja 5% von 0 Bevölkerung ebenfalls 0 ist. Es also keine Steigerung geben würde.
I didn´t get you.

Das System ist bereits bevölkert, es würde hier einfach ein weiterer Planet im System besiedelt werden. Nach dem Terraformen wird einfach von Heimatplanet(en) X die Bevölkerung auf neu terraformten Planeten Y transportiert.

Ein einmaliger Populationsschub (Bonus wie beim Koloschiff durchs entladen der Kolonisten) bei einer Neubesiedlung wäre sogar unrealistsich. Für Zivilisationen die problemlos von Stern zu Stern reisen und locker ganze Planeten ummodeln, sind Besiedlungen und der Transport der Bevölkerung zu einem anderen Planeten im eigenen System wohl nur eine Lappalie, wie eine Busfahrt von München nach Frankfurt oder so :lol: Bei BotE wird die Bevölkerung des Systems halt auf alle "besiedelten" Planeten aufgeteilt, nicht jeder Planet für sich verrechnet.

Streng genommen müssten nach jeder Koloschifffertigstellung, ein paar Mrd. Bevölkerung dem System abgezogen werden. (wird in vielen anderen Spielen auch so gehandhabt)

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Thromder » Freitag 8. November 2013, 05:33

Amun hat geschrieben: I didn´t get you.

Das ist englisch. Da bin ich ein wenig unsicher. "Ich kriegte Dich nicht"? Hm. Eher kriege ich was nicht mit...

Amun hat geschrieben: Bei BotE wird die Bevölkerung des Systems halt auf alle "besiedelten" Planeten aufgeteilt, nicht jeder Planet für sich verrechnet.

Wird doch aber für jeden Planeten extra angezeigt. Und das Tempo der einzelnen kommt auch ungefähr hin mit den angegebenen Prozenten.

Wollte eigentlich nur drauf raus, ob es irgendeine "Anfangsbevölkerung" für den neu terraformten Planeten gibt. (Freilich jetzt nur für den Fall einer irgend aus dem System gestarteten Kolonisierung.) Ob die Bevölkerung abgezogen wird von den zuvor besiedelten Planeten.
Analog auch für Nahrungsmittel.


Amun hat geschrieben: Streng genommen müssten nach jeder Koloschifffertigstellung, ein paar Mrd. Bevölkerung dem System abgezogen werden. (wird in vielen anderen Spielen auch so gehandhabt)

Na, ich habe mir das so gereimt, daß die 4 Mrd. auf der Fahrt ge- oder erzeugt werden. Sind ja ein paar Lichtjahre unterwegs.
Würden die jedesmal abgezogen, wäre das Spiel wohl um etliches langsamer... Bei Civ mag das ja angehen, aber bei BotE? Nö, wäre dann ein anderes Spiel, glaube ich.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Anonymissimus » Freitag 8. November 2013, 18:12

Thromder hat geschrieben:I didn´t get you.
=Ich verstehe dich nicht.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Dennis0078 » Samstag 9. November 2013, 08:48

Hmm Ich sehe da eigentlich keine Notwendigkeit für ein Bevölkerungsschub von 1.000
0.100 als Startbevölkerung für den Planeten wäre vielleicht realistischer.
Es müssen sich ja erstmal ein paar Pioniere finden die da was aufbauen.

Phantomschiffe finde ich auch nicht so gut, das wirkt sich bestimmt negativ auf die Übersicht in der Galaxiekarte aus. Um ein Planeten auszuwählen, könnte man auch die Planeten einzeln mit der entsprechenden Rundendauer in die Bauliste nehmen. Dann bräuchte man noch nicht mal neue Grafiken.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Thromder » Samstag 9. November 2013, 08:52

Hm. Das verstehe ich wiederum.
thank

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Malle » Samstag 18. Januar 2014, 12:31

hab grad gesehen dass der Kolonisierenbefehl an ist, wenn man noch nicht vermitgliedete Minorwelten terraformt. Er macht im Endeffekt nichts, finde aber dass er etwas verwirrend ist an der Stelle, da die Planeten nicht bevölkert werden.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Anonymissimus » Samstag 18. Januar 2014, 14:29

Malle hat geschrieben:hab grad gesehen dass der Kolonisierenbefehl an ist, wenn man noch nicht vermitgliedete Minorwelten terraformt. Er macht im Endeffekt nichts, finde aber dass er etwas verwirrend ist an der Stelle, da die Planeten nicht bevölkert werden.
Kann ich wahrscheinlich schnell beheben - savegame bitte.

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Re: Planeten werden nicht bevölkert

Beitrag von Malle » Samstag 18. Januar 2014, 16:43

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