Kolonisieren und KI-Verhalten

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Kolonisieren und KI-Verhalten

Beitrag von motrepus » Montag 9. Oktober 2006, 11:17

Moins, habe euch per zufall gefunden und finde die idee klasse.


folgendes finde ich unlogisch:

wenn man mehrere planeten eines systems terraformt, muss man momentan jeden planeten einzeln mit einem schiff kolonisieren. wenn man sie dann kolonisiert hat, werden alle planeten mit ihren arbeitern usw. automatisch ins system aufgenommen.

dies macht jedoch nur sinn, wenn man ein raumschiff vor ort hätte.
oder wenn man generell nur einen planeten besiedeln müsste und der rest würde automatisch besiedelt werden.


mein vorschlag:

ein vessel, der nur im system fliegen kann
und per traktorstrahl o.ä. von einem größeren schiff (welches vielleicht in dieser situation sich nur langsamer fortbewegen kann) durchs all huckepack mitgenommen werden kann.

diesen vessel kann man also entweder vor ort mit einer werft bauen oder weiter entfernt bauen lassen und somit unter zeitkosten mitnehmen.

wäre meines erachtens logischer.


was haltet ihr davon?

wenn ihr dann noch lust und laune zum programmieren habt, kann man sich damit noch nette kleine randspielereien einfallen lassen.

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Beitrag von motrepus » Montag 9. Oktober 2006, 13:41

könnte doch dieser vessel übernehmen.

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Montag 9. Oktober 2006, 20:33

Verstehe den Vorschlag nicht :oops:
Aber dafür sind doch die Kolonieschiffe da. Wenn man kolonisiert werden diese aufgebracht, da ja aus deren Hülle die ersten Gebäude gebaut werden.

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Beitrag von Mentat » Montag 9. Oktober 2006, 23:41

Muss zugeben mir geht es auch nicht besser als Sir Puste.
Ich blicke da irgendwie einfach nicht durch.
motrepus, kannst Du das bitte nochmal neu formulieren?
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Beitrag von motrepus » Dienstag 10. Oktober 2006, 09:39

Also meiner meinung nach liegt hier ein denkfehler vor.

wenn man in einem system mehr als einen planeten terraformed, aber nur einen planeten kolonisiert, gibt es kein automatisches wachstum der bevölkerung auf dem 2. terraformten planeten. wie auch, wenn es keine transportverbindung zwischen den planeten gibt.

aber kolonisiere ich in einem system mehr als einen planeten, werden gleich automatisch alle arbeiter, fabriken, datenbanken usw. zusammen gezählt.

das ist unlogisch, wenn es kein transportverbindung gibt.

entweder man kolonisiert nur einen der terrageformten planeten und die kolonisierung der restlichen terraformten planeten geschieht automatisch - dann können auch sämtliche einheiten von anfang an zusammegezählt werden - oder man muss sich was einfallen lassen, wie man die planeten verbindet.

meine idee ist dabei ein kleiner vessel, welcher von alleine nur im system fliegen kann und die planeten "versorgt". sprich: leute, maschinen usw. hinbringt, rohstoffen usw wieder mit zurück nimmt. dieser vessel kann entweder in einer werft vor ort gebaut werden oder von einem anderen system per traktorstrahl o.ä. mit durchs all genommen werden.


um es am anfang nicht allzu kompliziert zumachen, reicht es einfach aus, einen vessel durch die zerlegung eines kolonieschiffes zu haben.

um mehr spielereien reinzubringen, könntet ihr am ende, wenn noch zeit und lust da ist ein paar anderen sachen dazu programmieren. so könnte der erste kolonisierte planet zum hauptplanet werden und nur wenn die rohstoffen der anderen planeten dort hintransportiert werden, kann man mit den rohstoffen schiffe usw. bauen, handeln... mehr vessel könnten schneller transportieren ..... naja, dass sind dann spielereien.

wichtig wäre jedoch den oben genannten denkfehler zu beheben.



wenn ihr es natürlich ganz einfach machen wollt, reicht es, dass man nur einen palneten kolonisiert und die restliche kolonisation der anderen palneten im system geht von alleine...

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Beitrag von Mentat » Dienstag 10. Oktober 2006, 16:51

Ich verstehe den Ansatz jetzt, zumindest glaube ich es.
Aber mal ehrlich, das es zwischen den Planeten in einem System Transportverbindungen gibt ist ja selbstverständlich. Diese sind aber zivil, also nicht notwendiger Weise im Spiel darzustellen. Die einfachste Lösung wäre also diese Verbindungen virtuell zu belassen.

Auch sehe ich ein paar Probleme aufkommen, wenn man diese Transporter darstellt.

a.) Man müsste auch interstellare Transporter einbauen.
b.) Was macht man, wenn die Transporter einer Systems zerstört werden?
Wie stellt man das im Spiel dar?
c.) Folgt eigentlich aus b.) Um das ganze Konzept umzusetzen müsste man alle Planeten einzeln verwalten können.

Also prizipiell finde ich die Idee gut. Es fragt sich ob der Aufwand dafür gerechtfertigt wäre.

Alternativvorschlag:
In MoO2 musste man zur Erhaltung von unterversorgten Planeten und Transport von Bevölkerung Frachter bauen. Diese waren aber nur als Zahl im Spiel (z.B. 10 Frachterflotten) und konnten durch Ereignisse zerstört werden. Blockaden von Systemen verhinderten Transporte und zerstörten Transporter ebenfalls, sofern Bevölkerung und/oder Lebensmittel in das System gesandt wurden. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man auf diesem Weg(lange Blockade) ein System moralisch zur Abspaltung bzw. zum Überlaufen bringen kann.
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Beitrag von motrepus » Mittwoch 11. Oktober 2006, 10:33

dein alternativ-vorschlag klingt gut!


bei der darstellung genügt es doch, wenn man die frachter ganz links bei der grafischen anzeige der planeten mitanzeigt.
später, falls die planeten animiert werden, kann man sich da immer noch was einfallen lassen.


ansonsten müssen natürlich für die frachter auch arbeiter eingesetzt werden!



gegenfrage: wenn es zivile transportmöglichkleiten zwischen den planeten gibt, warum muss man dann jeden planeten einzeln kolonisieren. warum machen das dann nicht die zivilen selbst? *grins

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 11. Oktober 2006, 11:16

Bei der Kolonisierung wird nicht mehr soviel verändert. Es wird noch wenige Änderungen geben:

- weniger Kolonisten beim Kolonisieren
- wenn man keinen Planeten ausgewählt hat, dann werden die Kolonisten über die geterraformten Planeten verteilt (so wie in Botf)

Ansonsten würde sich die Sache zu sehr verkomplizieren. Solange aber auch keine Bevölkerung auf dem Planeten ist, dieser aber getarraformt wurde, kann man im System auch keine Gebäude bauen, welche diese Planetenklasse benötigen. Z.B. die Meeresfarm verlangt einen Klasse O Planeten. Ist dieser im System aber es lebt keine Bevölkerung auf ihm, so kann man auch keine Meeresfarm bauen. Das System vereinigt also diese Planeten. Man braucht sich nicht um jeden einzeln kümmern. So unrealistisch ist das nun auch nicht ;-)

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Beitrag von Flocke » Mittwoch 11. Oktober 2006, 11:48

Also inzwischen kommt mir das immer verdrehter und verdrehter vor - fand das auch von anfang an unlogisch...
Jetzt mit 'nem Koloschiff über alle terraformten Planeten Kolonisten aufteilen zu können klingt mir nur noch absurder dabei. All diese Kolonisten sollen fein zusammen arbeiten können, aber worüber? Über kleine Systemschiffe die nur lebloses transportieren können? Über lebensgefährliche Frachttransporter in die sich auch kein Khayrin wagen und kein Cartarer seine Sklaven schicken würde?
BOTF und BOTE lassen doch schon die zig kleinen und zivilen Schiffe weg, warum sollten die nicht dort umherfliegen können? (meinetwegen als extra Angabe entsprechend dem Vorschlag von Mentat, aber selbst "vermehrend" und auch Kolonisten im System verteilend)
Und überhaupt, warum sollten sich dann nicht auch mehrere Großmächte ein System teilen können, wenn die einzelnen Planeten für die anderen eh nicht direkt erreichbar sind? Ja und Orbitalgeschütze und Bunkernetzwerke und so müssten dann wohl auch immer nur für einen Planeten gelten?

Nene, für mich gibt das alles überhaupt keinen Sinn - macht das einfach wieder wie in BOTF, ist am einfachsten. :P

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Beitrag von Sir Pustekuchen » Mittwoch 11. Oktober 2006, 15:23

Es ist ja auch so wie in Botf mit dem derzeitigen Unterschied, dass man die Planeten einzeln kolonisieren muss. In Botf drückte man auf "Kolonisieren" und das System wurde kolonisiert, indem die Kolonisten gleichmäßig über die einzelnen Planeten verteilt wurden. Diese Möglichkeit würde ich auch noch in BotE einbauen, da sie von einigen gewünscht wurde.

Alles andere sehe ich auch als zu viel des Guten an. Man braucht nicht jedes Schiff und alles haarklein nachzubilden. Im Prinzip wird durch die Planeten und das System die ganze Wirtschaft abstrahiert, damit sie überhaupt verständlich und spielbar ist. In der Realität würde sowas nie funktionieren.

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Beitrag von Flocke » Mittwoch 11. Oktober 2006, 19:43

eben, dem "derzeitigen Unterschied"!
Auf gerade den bezog ich mich ja ;)

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Beitrag von Malle » Donnerstag 16. November 2006, 17:31

eben, lasst das kolon wie es in botf auch war.
Kleine Abänderung (klar, musste ja kommen) füg bitte einen Terraform alles button mit rein. Gerade wenn man mal längere Zeit kein botf angefasst hat und wieder reinkommen muss, sind wartende Kolos in halbfertigen Systemen immer ein untrügliches Zeichen dafür bei mir (auch wenn ich gut ohne leben kann ;))

hm, war ja doch immer ne nette Sache, die Planeten einzeln auszuwählen, hatte was von Burgenbauen im Sandkasten (? wie komm ich jetzt darauf, egal) Für fortgeschrittene: Eine Mehrfachauswahl mit nacheinander draufklicken und automatischem Merken wär net schlecht. Danach noch gleich autokolo und ich bin glücklich ;)

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Beitrag von Mentat » Donnerstag 16. November 2006, 21:03

Naja, zu leciht wollen wir es den Spielern aber nicht machen Malle. Wenn jemandem BOTF schon zu viel Micromanagement war, für den wird BotE wohl nichts werden. Es genauso simplifiziert zu machen ist imho sinnlos, und Pustes Lösung ist eigentlich sehr gut. Komplexer wäre es nur noch wenn jeder Planet einzeln verwaltet werden würde, also praktisch wie in MoO3, aber das ist dann vielleicht zu viel des Guten.

Gerade das Terraformen und Besiedeln muss im Vergelich zu BOTF aufwendiger und kostspieliger werden. Der Spieler hat das in BOTF zuwenig schätze können/müssen. Einen Planeten terraformt man nicht eben einfach mal so, und besiedeln dauert auch seine Zeit.
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Beitrag von Malle » Donnerstag 16. November 2006, 21:24

na, dann bin ich ja mal gespannt später, was Neues is natürlich immer erst mal willkommen.

Das Terraformen hat mich eigentlich in seiner "Einfachheit" nie gestört, wobei mich schon immer mal wieder interessiert hat, wie's sich so 65 Mio Leute auf nem unbewohnbaren Planeten häuslich gemacht haben. In der Ronin-Folge aus TNG bekam man ja eher den Eindruck, dass solche Planeten ziemlich dünn nur besiedelbar waren/sind. Auch der geringe Unterschied (nur doppelt so viel) gegenüber Klasse M Planeten gleicher Klasse war mir n Rätsel.

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Beitrag von N8schichtler » Freitag 17. November 2006, 08:51

Mentat hat geschrieben:Einen Planeten terraformt man nicht eben einfach mal so, und besiedeln dauert auch seine Zeit.
Ich gebe zu, den aktuellen Stand nicht zu kennen, da das Spiel bei mir nicht läuft. Terraformen und Besiedeln aufwändiger zu machen ist grundsätzlich nicht schlecht, allerdings sollte es im Laufe des Spieles auch deutlich einfacher werden. Schon jetzt stört mich an BotF, dass Kolonisieren ab dem ersten echten Konflikt mit einer anderen Rasse vollkommen bedeutungslos ist. Man hat ganz einfach nicht mehr die Zeit (bzw. das Geld), um ein solches System auf- und auszubauen. Noch bevor es wirklich produktiv ist (heißt: max. Bevölkerung, genügend Fabriken und zur höchsten Stufe ausgebaut, spezielle Gebäude wie eine Werft etc., letztendlich genügend Energie) ... bis also das alles passiert ist, ist das Spiel in der Regel vorbei.

Die wirklich wichtigen Systeme sind die genügend großen, die man innerhalb der ersten Runden findet und andererseits irgendwelche Mitglieder.

Darum: anfangs sollte die Entwicklung eines Systems aufwändig sein und lange dauern, in der Mitte des Spieles muss es aber deutlich einfacher und schneller (auch als in BotF) gehen.

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